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Theater Meierskappel: Ein Fund hat weitreichende Folgen

Ein hinter einer Thujahecke versteckter Papiersack mit 100 000 Franken Inhalt gibt einige Rätsel auf.
Monika van de Giessen
Ganove Fredi (Adrian Blättler) und Ganovenbraut Natascha (Claudia Bachmann) besprechen die Lage. (Bild: Monika van de Giessen, Meierskappel, 15. Oktober 2019)

Ganove Fredi (Adrian Blättler) und Ganovenbraut Natascha (Claudia Bachmann) besprechen die Lage. (Bild: Monika van de Giessen, Meierskappel, 15. Oktober 2019)

Mit dem Lustspiel in drei Akten «Wie gewonnen, so zerronnen» von Lukas Bühler, setzen der Theaterverein und das Jugendteam Meierskappel auf Altbewährtes. «Wir spielen immer Lustspiele, nie Ernsthaftes, das erwartet man von uns», sagt Vorstandsmitglied Ruedi Stadelmann. Für «schwere Theaterkost» hätten sie nicht das Publikum. Seit 1982 wird in Meierskappel Theater gespielt.

Ein «Urgestein» im Theaterensemble ist Theaterpräsident Mike Ribary. Heuer ist er als Polizist Bitterli in Aktion. Ribary hat in rund 30 Produktionen mitgespielt. «Ich bin nach all den Jahren bei jedem Auftritt noch immer nervös. Das legt sich wohl nie», sagt Ribary. Regisseur Walter (Wädi) Schuler, der seit 13 Jahren Regie führt, ist von Original-Textbuch ein wenig abgewichen. Die beiden Knechte werden in der Meierskappel-Version durch zwei Bauarbeiter ersetzt.

Witzige Dialoge

Der Regisseur bietet mit den neun Laiendarstellern gutes, volksnahes Theater. Mit dem aktuellen Stück trifft die Theatergruppe voll den Geschmack ihres Publikums. Für alle, die gerne lachen und sich an witzigen Dialogen freuen, ist diese Produktion ein echter Hingucker. Die Akteure glänzten anlässlich der Hauptprobe durch eine einheitliche und starke Leistung.

Bestens getroffen sind die Charaktere. Köbu (Armin Koller) und sein Kollege Ueli (Ruedi Stadelmann) finden per Zufall das aus einem Bankraub gestohlene und versteckte Geld, nehmen es an sich, und träumen von einem sorglosen Leben. Sie gehen auf Nummer sicher und tragen das Geld «fast immer» auf sich. «Man könne den Banken ja nicht mehr trauen», meint Köbu. Unruhe in die ganze Geschichte bringt die Briefträgerin Dora (Doris Büeler), die es mit dem Vertragen der Post nicht so genau nimmt, Briefe öffnet und diese liest. Wie die Geschichte mit dem gestohlenen Geld ausgeht, sei an dieser Stelle nicht verraten.

Spieldaten: 23./25. Oktober um 20 Uhr; 26. Oktober um 14 und 20 Uhr. Mehrzweckhalle Meierskappel. Reservation: bis 23. Oktober jeweils von 19 bis 20.30 Uhr, Telefon 079 890 48 11.

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