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Theater Rothenburg: Im echten Job flirtet Krankenschwester Jasmin nicht

«Wer zuletzt stirbt» heisst die rabenschwarze Komödie, die das Theater Rothenburg noch bis am 24. November aufführt. Tanja Bucher spielt das erste Mal mit. Für ihre Rolle als Krankenschwester Jasmin hat sie einen entscheidenden Vorteil.
Yvonne Imbach
Ihre erste Theaterrolle ist auch im wahren Leben ihr Beruf: Tanja Bucher als Arzthelferin. (Bild: Yvonne Imbach (Rothenburg, 8. November 2018))

Ihre erste Theaterrolle ist auch im wahren Leben ihr Beruf: Tanja Bucher als Arzthelferin. (Bild: Yvonne Imbach (Rothenburg, 8. November 2018))

Das Theater Rothenburg lud am Samstag zur Premiere seiner neuen, rabenschwarzen Komödie «Wer zuletzt stirbt» aus der (spitzen) Feder von Lorenz Kaiser. Darin laufen sich zwei Schwerkranke über den Weg und sehen sich mit der rabenschwarzen Frage konfrontiert: Wer stirbt zuerst? Denn beide Betroffenen haben es auf ein noch gesundes Organ des Gegenübers abgesehen.

Unter der Regie von Renato Cavoli haben die sechs Spielerinnen und Spieler das herrliche Stück in einem halben Jahr Probezeit einstudiert. Zwei davon stehen das erste Mal auf einer Theaterbühne. Eine davon ist Tanja Bucher aus Rothenburg. «Der Bruder meiner besten Freundin spielte hier schon mit. Da mich Theaterspielen seit langem reizte, meldete ich mich aktiv beim Verein und durfte letztes Jahr hinter den Kulissen mitmachen.» Schon ihre Grossmutter habe Laientheater gespielt, so die 24-Jährige. «Das erfuhr ich aber erst jetzt von ihr, als ich von meinem neuen Hobby berichtete.»

«In der Praxis trage ich Hosen und ein Polo-Shirt, keinen sexy Minirock unter dem Kittel.»

Ihr Bühnendebüt gibt Tanja Bucher als Krankenschwester Jasmin, wofür sie beste Voraussetzungen mitbringt. «Ich bin von Beruf Medizinische Praxisassistentin bei einem Hautarzt und konnte mich daher gut in die Rolle einfühlen.» Eine Blutabnahme zu mimen, sei ihr beispielsweise leicht gefallen, da dies zu ihrem Berufsalltag gehöre. Weniger authentisch sei hingegen ihr Kostüm. «In der Praxis trage ich Hosen und ein Polo-Shirt, keinen sexy Minirock unter dem Kittel.» Und ganz anders sei auch ihr Verhalten im Alltag – im Gegensatz zur ihrer Rolle: «Ich flirte absolut nicht mit meinen Patienten!» Den Text zu lernen, sei ihr leicht gefallen: «Unser Regisseur und die langjährigen Spieler gaben uns Neuen viele wertvolle Tipps.»

Hinweis: Weitere fünf Aufführungen bis am 24. November. Chärnshalle Rothenburg. Reservation: Telefon 076 735 13 44 oder unter www.theater-rothenburg.ch.

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