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Tibeter vom Blue Balls eröffnen
Lokal in Luzerner Altstadt

Mit einem kleinen Hotel und bald auch einem tibetischen Take-away erfüllt sich die Familie Dewa einen Traum. Das Essen dürfte gut ankommen, wie neun Jahre Erfahrung am Blue Balls Festival zeigen.
Sandra Monika Ziegler
Si Dewa öffnet die Tür zum «Swiss Dewa» an der Ledergasse. (Bild: Sandra Ziegler (Luzern, 27. Juli 2018))

Si Dewa öffnet die Tür zum «Swiss Dewa» an der Ledergasse. (Bild: Sandra Ziegler (Luzern, 27. Juli 2018))

Das kulinarische Angebot in der Luzerner Altstadt wird ab September um tibetische Spezialitäten erweitert. Dann wird es an der Ledergasse 3 beim Schwanenplatz die traditionellen Teigtaschen namens Momo als Take-away oder an einem von insgesamt zwei Tischen zu essen geben. Gefüllt sind die Teigtaschen mit Fleisch oder Gemüse – oder beidem. Hinter dem Kleinunternehmen steht die Familie Dewa. Ihr tibetisches Essen verkaufen sie seit neun Jahren erfolgreich auch am soeben zu Ende gegangenen Blue Balls Festival.

Ledergasse ist «die grosse Chance»

«Oft wurden wir gefragt, wo es unsere Momos auch nach dem Blue Balls zu essen gibt. Wir konnten nur sagen, dass wir auch ein Catering betreiben, aber ein Restaurant haben wir nicht», erzählt Si Dewa. Die Beliebtheit der tibetischen Speisen hat uns motiviert, einmal ein Restaurant zu führen, erzählt sie weiter und strahlt: «Und jetzt haben wir unsere grosse Chance in der Ledergasse.»

Gefunden hat die Lokalität Ehemann Kanam Dewa. Er sei die letzten Jahre besonders aktiv auf der Suche gewesen. An der Ledergasse ist die Familie Dewa übrigens bereits seit April aktiv. Denn im Haus, wo einst Wasserfilter, Coiffeurdienste, Kosmetikprodukte und Massagen angeboten wurden, betreiben sie unter dem Namen Swiss Dewa fünf Gästezimmer, jedes mit Dusche und Lavabo im Zimmer. Die Toilette befindet sich auf der Etage. Die Übernachtung kostet pro Zimmer 120 Franken, wer es alleine nutzt, zahlt 100 Franken.

Auf einer Onlineplattform gehört das «Swiss Dewa» zu den Bestsellern in Luzern. Gäste sind nebst der Sauberkeit und zentralen Lage besonders von der Freundlichkeit begeistert. Und die fällt auf – auch am Blue Balls. Zur Mittagszeit, wenn die Fressmeile entlang dem See noch überschaubar ist, begrüssen an anderen Ständen gelangweilte Gesichter die Kundschaft, während die Dewas samt Crew lächeln, auch wenn nur nach einer Serviette gefragt wird.

Möbel kommen aus Nepal

Warum immer so freundlich? Si Dewa klärt auf – notabene ebenfalls lächelnd: «Tibeter sind ein freundliches Volk, so sind wir erzogen worden. Und Gäste, die uns besuchen, sind von Gott gesandt und deshalb ein Geschenk. Geschenke erfreuen das Herz, deshalb lächeln wir. So einfach ist das.» Doch zurück zum Projekt Ledergasse. Si Dewa macht dort die Zimmer und ist auch die Gastgeberin. Ihr Mann Kanam ist der Handwerker und Tochter Kimzom erledigt die Administration. Ein klassischer Familienbetrieb.

Bis jetzt ist noch nicht viel zu sehen vom künftigen Take-away ausser den beiden bunten Tischen, einigen Kissen und Bildern. «Als wir in Nepal waren, haben wir diese Tische entdeckt. Jeder ist ein Unikat und zum Teil arbeiten ganze Familien daran», erzählt Frau Dewa. Die Möbel gefielen ihnen so gut, dass sie nun von dort die gesamte Einrichtung beziehen. «So haben wir ein Stück Heimat hier und an unserem Glück können auch einige Tibeter teilhaben.»

www.swissdewa.ch

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