TIEFBAHNHOF: Der SBB-Chef äussert sich zum Tiefbahnhof

SBB-Chef Andreas Meyer begrüsst offenbar das Luzerner Engagement für den Tiefbahnhof. Doch er ist skeptisch, was eine baldige Realisierung betrifft.

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SBB-Chef Andreas Meyer. (Bild pd)

SBB-Chef Andreas Meyer. (Bild pd)

«Verpasst Luzern den Zuganschluss?» Unter diesem Titel stand eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Gesellschaft (AWG) Luzern in Gettnau. Andreas Meyer, Chef der SBB, war als Gast zugegen, schreibt die AWG in ihrer Mitteilung.

Zwar verwies Meyer auf den Ausbau verschiedener Verbindungen, anerkannte aber auch die Anliegen der Region wie eine Verbesserung des Regionalverkehrs zwischen Luzern und Olten, das Projekt Zimmerberg und den Ausbau der Zufahrt zum Bahnhof Luzern.

«Bahn 2030»: 21 Milliarden zur Verfügung
Meyer wird in der Mitteilung zitiert: «Die Tieferlegung des Bahnhofs Luzern macht Sinn, die Frage ist nur wann.» Denn für die Maximalvariante des Programms «Bahn 2030» stünden Mittel von 21 Milliarden zur Verfügung, doch die Summe aller Bahnwünsche aus den Kantonen betrage 45 bis 60 Milliarden Franken.

Am Podiumsgespräch unter der Leitung von Daniel Zumbühl (Surseer Woche) mit Michael Gehrken (Astag), Kantonsrat Michael Töngi (Grüne) und CVP-Kantonsrat Pius Zängerle äusserte sich letzterer laut Mitteilung für den Einsatz zugunsten von Bahnprojekten. Zängerle meinte, Luzern habe es in den letzten Jahrzehnten verpasst, für Bahnprojekte zu kämpfen.

ana