TIEFBAHNHOF: Die bürgerliche Unterstützung bröckelt

Am Montag werden die Weichen für den Tiefbahnhof gestellt – kurz davor ist der Konsens gefährdet. Eine ganze Fraktion erwägt den Austritt aus dem Pro-Komitee.

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Josef Kunz, Präsident der SVP Luzern. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Josef Kunz, Präsident der SVP Luzern. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Die Voraussetzungen für den Tiefbahnhof sind optimal: Die Präsidenten sämtlicher Luzerner Kantonsratsparteien sind im Co-Präsidium des Unterstützungskomitees, und die meisten Kantonsräte sind Mitglieder.

Der Schein trügt: Die Fraktionen stehen nicht mehr so einig hinter dem Projekt. Am wenigsten die SVP. «Die grosse Mehrheit der SVP-Kantonsräte wird ihre Mitgliedschaft im Pro-Komitee sistieren, bis mehr Fakten auf dem Tisch liegen», sagt SVP-Fraktionspräsident Guido Müller. «Wir sind immer davon ausgegangen, dass es sich beim Projekt Tiefbahnhof um einen Durchgangsbahnhof handelt.» Der SVP wusste demnach nicht, worauf sie sich einliess. Dies bestätigt der Präsident der SVP Luzern, Nationalrat Josef Kunz. «Für mich ist alles etwas zu schnell gegangen. Ich wurde sozusagen ins Co-Präsidium gedrängt», sagt er. Ob er sein Co-Präsidium ebenfalls sistiere, habe er noch nicht entschieden.

Luzia Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.