TIEFBAHNHOF: «Dieses Projekt ist ein grosser Fehler»

Verkehrsplaner warnen, ein unter­irdischer Sackbahnhof könne die Engpässe im Bahnverkehr langfristig nicht lösen. Sie stellen zwei andere Lösungen zur Diskussion.

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Ist der geplante Tiefbahnhof zu klein? (Karikatur Jals/Neue LZ)

Ist der geplante Tiefbahnhof zu klein? (Karikatur Jals/Neue LZ)

Der geplante Kopfbahnhof unter dem heutigen Bahnhof Luzern mit Anschluss­tunnel unter dem Vierwaldstättersee nach Ebikon wird von Verkehrsplanern vehement kritisiert.

«Das Projekt hat ein so schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis, dass es nicht einmal als erste Etappe einer künftigen Lösung des Bahnknotens Luzern in Betracht kommt», sagt Bauingenieur Bruno Albrecht. Er bemängelt etwa, der Milliardeninvestition stehe eine Reisezeitverkürzung nach Zug und Zürich von gerade mal 4 Minuten gegenüber.

Mehr Kapazität
Sein Luzerner Ingenieurskollege Josef Steffen sagt zum von der Regierung favorisierten Vorhaben: «Das Projekt ist ein grosser Fehler.» «Wenn man in 20 oder 30 Jahren nicht wieder gleich weit wie heute sein will, muss man jetzt ein Projekt vorlegen, das weit mehr Kapazität bringt und bei dem das Kosten-Nutzen-Verhältnis besser ist», sagt Steffen.

Thomas Oswald

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.