TIEFBAHNHOF: Franz Wicki weibelt in Bern für Tiefbahnhof

Die Zentralschweiz mit Franz Wicki an der Spitze wirbt nach aussen geschlossen für den Tiefbahnhof Luzern. Obschon vielen die eigenen Projekte näher liegen.

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Franz Wicki. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Franz Wicki. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Es ist höchste Eisenbahn, der Zug ist am Abfahren», warnt Hans Widmer. Der Luzerner SP-Nationalrat spricht vom Projekt eines Tiefbahnhofs Luzern, für das neuerdings ein Zentralschweizer Komitee weibelt. Es eilt in der Tat: Zurzeit prüfen Experten der SBB und des Bundesamtes für Verkehr, welche Projekte im Rahmen von Bahn 2030 realisiert werden sollen. Bis im Herbst sollen die Vorschläge vorliegen.

Als gesetzt gilt das dritte Gleis zwischen Lausanne und Genf, gute Chancen werden auch dem Zimmerbergtunnel sowie einem Jura-Durchstich eingeräumt. Für weitere Projekte wird es schwieriger. Das gilt namentlich für den Tiefbahnhof Luzern, dessen Kosten mit weit über 1 Milliarde Franken beziffert werden. Und das bei insgesamt 12 oder 21 Milliarden Franken, die nach den Vorgaben des Bundesrats wahlweise zur Verfügung stehen.

Eva Novak, Bern

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.