TIEFBAHNHOF: Kommission findet: 5 Millionen sind genug

Die Geschäftsprüfungskommission der Stadt Luzern stützt den Gegenvorschlag des Stadtrats. Demnach braucht es nicht 7 Millionen Franken jährlich, um den Tiefbahnhof vorzufinanzieren.

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Alice Heijman, Präsidentin der GPK. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Alice Heijman, Präsidentin der GPK. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

An ihrer Sitzung vom 1. Oktober hat die Geschäftsprüfungskommission der Stadt Luzern (GPK) dem Bericht und Antrag 33/2009 «Städtische Beteiligung an Infrastrukturbauten» zugestimmt. Die Initiative der Grünen und jungen Grünen «Zur Finanzierung des Tiefbahnhofs» wurde abgelehnt. Die Initiative verlangte die Einlage von 7 Mio. Franken jährlich in einen Fonds zur Finanzierung des Tiefbahnhofs. Die GPK stimmte mehrheitlich dem Gegenvorschlag des Stadtrats zu, wonach jährlich 5 Mio. Franken in einen Fonds gelegt werden, um Bahn-, Strassen- und Langsamverkehrinfrastrukturprojekte zu fördern.

OK auch zum Ferienheimverkauf
Ebenfalls zugestimmt hat die GPK dem Verkauf der Ferienheime Oberrickenbach und Bürchen. Mit Hinweis auf die finanziell angespannte Lage der Stadt Luzern stimmte eine Mehrheit der GPK dem Bericht und Antrag 32/2009 «Ferienheime Oberrickenbach und Bürchen» zu. Die Kosten für die Sanierung wurden als zu hoch eingeschätzt. Ein Verkaufserlös soll der Stiftung Ferienheime zugute kommen, welche Schulklassen und einzelne Schüler bei der Finanzierung der Klassenlager und einzelner Ferienaktivitäten unterstützt.

scd