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Tiefere Gebäude, viel Holz – so soll die «Mountain Lodge» in Sörenberg aussehen

Die Bauherrin Stalder Generalunternehmungen GmbH hat die Gestaltungspläne für die Mountain Lodge in Sörenberg erneut aufgelegt. Sie geben Einblick, wie die Ferienwohnungen einst aussehen sollen - lassen aber wichtige Fragen unbeantwortet.
Martina Odermatt
So soll die Mountain Lodge in Sörenberg dereinst aussehen. Visualisierung: PD

So soll die Mountain Lodge in Sörenberg dereinst aussehen. Visualisierung: PD

Viel Holz und viel Stein, weniger Höhe und eine leichte Versetzung der Gebäude. Das soll das Geheimrezept sein, damit beim Gestaltungsplan für die Mountain Lodge, welche die Stalder Generalunternehmung AG im Entlebuch bauen will, keine Einsprachen mehr eingehen. Das verrät der Gestaltungsplan, der noch bis zum dritten Dezember auf der Website von Flühli oder der Gemeinde direkt einsehbar sind. Nötig wurde die Überarbeitung des Gestaltungsplans, weil es etliche Einsprachen gegen das Projekt gab. Auch stand noch eine Stellungnahme des Bundesamts für Raumentwicklung aus.

Nun also liegt die überarbeitete Fassung vor. «Wir haben seit der ersten Version viele Abklärungen getroffen und nachgebessert», sagt Gemeindeammann von Flühli, Hans Lipp. So hat der Komplex zum Beispiel drei Meter an Höhe eingebüsst – «damit er der örtlichen Kirche nicht die Show stiehlt», wie Lipp sagt. Der Denkmalschutz hatte in der ersten Fassung Bedenken geäussert, dass der Platz der Dorfkirche von Sörenberg durch die Überbauung geschwächt werden könnte.

Die Streichung eines Stockwerks hat zur Folge, dass nun auch die Zahl der geplanten Ferienwohnungen geschrumpft ist. War zu Beginn noch von 102 Ferienwohnungen die Rede, sind es nun noch deren 96. Die günstigsten 2,5-Zimmerwohnungen sind für 280 000 Franken zu kaufen, die teuersten 5,5-Zimmerwohnungen sind für 2 310 000 Franken zu haben.

«Innovatives» Konzept bleibt unklar

Für diese Ferienwohnungen hat die Bauherrin ein «innovatives Bewirtschaftungskonzept» angekündigt. Das ist notwendig, da die Gemeinde bereits einen Zweitwohnungsanteil von gut 59 Prozent hat. Hans Lipp schätzt, dass dieser mit der Überbauung im Ortsteil Flühli um weitere 10 Prozent steigt. Laut Gesetz wäre der Bau weiterer Zweitwohnungen bereits ab einem Anteil von 20 Prozent verboten. Doch es gibt ein Schlupfloch: Werden die Wohnungen als «touristisch bewirtschaftete Wohnungen» genutzt, und werden sie «dauerhaft zur ausschliesslich kurzzeitigen Nutzung durch Gäste» angeboten, ist das Vorhaben legal.

Wie genau das Konzept in Sörenberg aussehen soll, bleibt aber weiterhin offen. Auch die Kosten des Hotels sind nicht bekannt: Der Geschäftsinhaber Daniel Stalder , der zugleich Verwaltungsrat der «Lozärner Bier AG» ist, will sich auf Anfrage nicht zum Projekt äussern.
Spätestens mit der Auflage der Baupläne müssen diese Fragen jedoch geklärt sein. Das hat der Kanton Luzern entschieden. «Die Bauherrin hat sich entschieden, Gestaltungs- und Baupläne separat aufzulegen», sagt der Gemeindeammann dazu. Sofern zum Gestaltungsplan keine Einsprachen eingehen, sollten die Baupläne bereits im Januar vorliegen.

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