TIEFERLEGUNG ZENTRALBAHN: Im Allmendtunnel lauert die Gefahr

Unter höchsten Sicherheitsauflagen starten heute die Aushubarbeiten für den Allmendtunnel. Dort herrscht der gleiche Druck wie auf 8 Meter unter Wasser.

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Die Druckluftkammer im Allmendtunnel. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Die Druckluftkammer im Allmendtunnel. (Bild Nadia Schärli/Neue LZ)

Der Schleusenwart gibt letzte Anweisungen und pumpt dann Druckluft in die Schleuse. «Sofort regelmässig den Druckausgleich über die Nase machen», sagt Facharzt Wolfgang Förster an. Innert 8 Minuten wird in der Tonne so viel Druck erzeugt, wie unter Wasser ab acht Metern herrscht. Das Atmen fällt anfangs schwerer. Nach 15 Minuten ist der Druck wieder auf normalem Level und die Schleuse kann Richtung Tunnel verlassen werden.

Diesem Prozedere müssen sich ab Donnerstag alle unterziehen, die nahe der Haltestelle Kriens-Mattenhof in den dereinst 470 Meter langen Allmendtunnel rein oder raus wollen. Denn nun wird im hermetisch abgeriegelten Tunnel unter Druckluft gearbeitet. Dies ist nötig, damit die Arbeiter nicht im Grundwasser ertrinken.

Luca Wolf

Die ausführliche Reportage lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.