TIME-OUT: Neue Auszeit-Klassen sind geplant

Die einzige Time-out-Klasse des Kantons ist meist überfüllt. Nun hofft die Bildungsdirektion auf die Agglomerationsgemeinden.

Drucken
Teilen
Willi Lüthi mit zwei Schülern beim Unterricht in der zurzeit einzigen Time-Out-Klasse in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Willi Lüthi mit zwei Schülern beim Unterricht in der zurzeit einzigen Time-Out-Klasse in Luzern. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Arbeitsverweigerer, Schläger und notorische Schulschwänzer: Sie bekommen in der Time-out-Klasse in Luzern eine letzte Chance zu zeigen, dass sie auch anders können – sofern sie einen Platz bekommen. Maximal acht Schüler können für bis zu sechs Monate aufgenommen werden. «Die Plätze reichen nicht aus», sagt Charles Vincent, Leiter der Dienststelle Volksschulbildung.

Auf das kommende Schuljahr sollen deshalb ein bis zwei zusätzliche Time-out-Klassen eröffnet werden. Ebikon, Horw, Kriens, Emmen und Littau seien für eine Trägerschaft im Gespräch, in zehn Tagen finde ein weiteres Treffen statt. «Eine oder zwei zusätzliche Time-out-Klassen wären eine grosse Entlastung», so Vincent.

Der Kanton beteiligt sich mit 22,5 Prozent an den Kosten, der Rest muss von der Wohngemeinde des Schülers übernommen werden. Rund ein Drittel der Time-out-Schüler stammen nicht aus der Stadt Luzern.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.