TIVOLI: Seerestaurant öffnet später als geplant

Wer am Quai vor dem Tivoli Eglifilets essen will, muss sich weiter gedulden. Das geplante Seerestaurant bleibt umstritten.

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So soll das geplante Seerestaurant aussehen (Plan des Architekten Hans Kollhoff). (Visualisierung Karl Steiner AG)

So soll das geplante Seerestaurant aussehen (Plan des Architekten Hans Kollhoff). (Visualisierung Karl Steiner AG)

Das Seerestaurant war im Juni 2006 abgerissen worden; seine Türen zugemacht hatte es schon im Herbst 2003 kurz nach dem Abriss des Hotels Tivoli. Gegen die Pläne der neuen Tivoli-Besitzerin Karl Steiner AG, das Seerestaurant neu zu eröffnen, reichte der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee 2004 eine Beschwerde ein. Diese wurde von der Stadt abgewiesen.
Der Seerestaurant-Baugrund wurde inzwischen von der Rothenburger Gastronomie-Unternehmen Remimag im Baurecht von der Stadt erworben. Die Remimag will das zweistöckige Restaurant um ein Kellergeschoss erweitern.

Aufgrund der erneuten Einsprache verkleinerte die Remimag den Keller um rund 50 Quadratmeter. «Die geplante Bar im UG hat nun keinen Platz mehr», sagt Peter Eltschinger. Ob das reicht, damit der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee seine Einsprache zurückzieht, ist ungewiss.

Peter Eltschinger rechnet nicht damit, dass er das Tivoli-Seerestaurant wie geplant im nächsten Jahr eröffnen kann: «Frühestmöglicher Termin ist nun 2010.»

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung