TODESFÄLLE: St. Anna: Verantwortliche werden entlastet

Die Hirslanden-Klinik St. Anna in Luzern ist im Zusammenhang mit zwei ungeklärten Todesfällen entlastet worden. Abklärungen ergaben keine Hinweise auf strafbare Handlungen.

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Die Klinik St. Anna vom Vierwaldstättersee aus gesehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die Klinik St. Anna vom Vierwaldstättersee aus gesehen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Bei den beiden Fällen ging es um den Tod einer 64-jährigen Frau und eines 78-jährigen Mannes im vergangenen April, die von der Tageszeitung «Blick» publik gemacht wurden. Die Staatsanwaltschaft beauftragte in der Folge das Amtsstatthalteramt, eine allfällige Strafuntersuchung zu prüfen. Laut den Behörden haben nun die Vorermittlungen und medizinischen Abklärungen keine Hinweise auf strafbare Handlungen der verantwortlichen Personen der Hirslanden-Klinik ergeben. Entsprechend würden in den beiden Fällen keine Strafverfahren gegen die Mitarbeitenden oder Ärzte eröffnet.

In einem weiteren Fall, wo es im April bei der Operation einer 65-jährigen Frau zu Komplikationen gekommen war, sind die Untersuchungen weiterhin hängig.

 

In der heutigen «Blick»-Ausgabe wird von einem weiteren aussergewöhnlichen Todesfall berichtet. Dieser Fall wurde den Untersuchungsbehörden vorschriftsgemäss gemeldet. Es wird nun geprüft, ob eine Strafuntersuchung eingeleitet werden muss oder nicht.

ap/scd