Todesfahrer bleibt in Psychiatrie

Der Mann, der 2007 acht Bauarbeiter auf der Autobahn überfuhr, hat seine Strafe abgesessen. Eine Entlassung in die Freiheit ist aber nicht absehbar.

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Bild aus der Unfallnacht: Der Fahrer raste am 28. Juni 2007 mit rund 90 km/h direkt in eine Gruppe von Bauarbeitern. Vier Bauarbeiter starben dabei, vier wurden schwer verletzt. (Bild: Eveline Beerkicher / Neue LZ)

Bild aus der Unfallnacht: Der Fahrer raste am 28. Juni 2007 mit rund 90 km/h direkt in eine Gruppe von Bauarbeitern. Vier Bauarbeiter starben dabei, vier wurden schwer verletzt. (Bild: Eveline Beerkicher / Neue LZ)

Der Mann, der im Sommer 2007 auf der A 2 in eine Gruppe von Bauarbeitern gefahren ist, muss bis auf weiteres in der Psychiatrie bleiben. Seine Strafe hätte der heute 34-Jährige zwar bereits abgesessen. Doch sei man zum Schluss gekommen, dass er die therapeutischen Ziele nicht vollständig erreicht habe, sagt Gino Lohri von der Dienststelle Justizvollzug des Kantons Luzern. «Die Gefahr, dass er wegen seiner psychischen Störung erneut straffällig wird, besteht noch immer», sagt Lohri. Der Mann aus Emmen leidet an Schizophrenie und lebt zurzeit in einer Klinik für psychisch kranke Straftäter im Kanton Zürich.

Christian Hodel / Neue LZ

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