Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Tourist auf der Rigi von Zug erfasst und getötet

Ein Tourist aus Südkorea ist auf der Rigi von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel.
René Meier und Raphael Zemp
Eine Zahnradbahn der Rigi-Bahnen fährt von Staffel in Richtung Kulm. (Archivbild Keystone)

Eine Zahnradbahn der Rigi-Bahnen fährt von Staffel in Richtung Kulm. (Archivbild Keystone)

Der Unfall ereignete sich laut Angaben der Kantonspolizei Schwyz am Montagnachmittag um 14.45 Uhr. Ein 69-jähriger Südkoreaner wurde aus bislang ungeklärten Gründen auf offener Strecke zwischen Rigi Staffel und Rigi Kulm von einem bergwärtsfahrenden Zug erfasst. Der Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass die aufgebotenen Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Rega nur noch den Tod des Mannes feststellen konnten.

Im Zug haben sich laut David Mynall, Pressesprecher der Kantonspolizei Schwyz, Leute befunden. Wie viele, ist unklar. Vom Unfall hätten sie allerdings nichts mitbekommen. Die genaue Unfallursache ist unklar und wird nun von der Polizei abgeklärt. Die Polizei weist darauf hin, dass zum Unfallzeitpunkt auf der Rigi dichter Nebel herrschte.

Piktogramme weisen auf Verbot hin

Grosses Bedauern herrscht bei den Rigibahnen. Ihr CEO, Stefan Otz, spricht von einem tragischen Einzelfall. «In den letzten 30 Jahren hat es keinen ähnlichen Vorfall gegeben.» Die Rigibahnen seien sehr sicher.

Seitens Rigibahnen ist man sich keines Verschuldens bewusst: «Der Unfall ist auf offener Strecke passiert. Überall weisen Piktogramme daraufhin, dass das Betreten und Berühren der Bahnanlage verboten ist», sagt CEO Otz.

Reisegruppe steuerte noch am Unfall-Abend Mailand an

Der Verunfallte war Teil einer zehnköpfigen Reisegruppe, die zu Fuss von Rigi Kulm nach Rigi Staffel unterwegs war, wie Mynall auf Anfrage sagte. Die Gruppe habe erst auf Rigi Staffel bemerkt, dass ein Mitglied fehle. Zur Beleuchtung der Unfallstelle während der Tatbestandsaufnahme stand die Feuerwehr der Gemeinde Arth im Einsatz.

Die übrigen Teilnehmer der Reisegruppe wurden durch ein Care Team und die südkoreanischen Botschaft betreut. Die Rigibahnen hätten den südkoreanischen Touristen eine Übernachtungsalternative in Weggis angeboten, was diese allerdings ausschlugen. Noch am Montagabend spät reiste die Gruppe nach Mailand weiter.

Hinterbliebene des Opfers reisen in die Schweiz

Die Hinterbliebenen des Unfallopfers werden noch am Dienstagabend in der Schweiz ankommen. Das bestätigt CEO Otz: «Es war der Wunsch der Familie, in die Schweiz zu reisen. Der betroffene Reiseveranstalter machte dies möglich, wir bieten Unterstützung.»

Am Montag herrschte auf der Rigi dichter Nebel:

Webcam Rigi Kulm, 20. November 14.30 Uhr. Quelle: Webcam Schweiz Tourismus

Webcam Rigi Kulm, 20. November 14.30 Uhr. Quelle: Webcam Schweiz Tourismus

Webcam Rigi Kulm, 20. November 14.43 Uhr. Quelle: Webcam Schweiz Tourismus

Webcam Rigi Kulm, 20. November 14.43 Uhr. Quelle: Webcam Schweiz Tourismus

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.