TONI?S ZOO: Zwei Ersatzmütter ziehen Leopardenbaby auf

Der jüngste Star in Toni?s Zoo heisst Pädi. Weil das Leopardenbaby bei seiner Mutter nicht überlebt hätte, wird es jetzt von Hand aufgezogen.

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Die Tierpflegerinnen Regula Fehr (links) und Simi Ruepp mit Leopardenbaby Pädi. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Tierpflegerinnen Regula Fehr (links) und Simi Ruepp mit Leopardenbaby Pädi. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Er faucht wild, zeigt seine Zähne und beisst auch mal zu: Pädi, das Leopardenmännchen, geboren am 27. November 2009 in Toni?s Zoo in Rothenburg. Liebevoll wird es von seinen «Leihmüttern», den Tierpflegerinnen Regula Fehr und Simi Ruepp, betreut. Pädi, der Sohn der Leopardin Leonie und des Panthers Blacky, muss von den Tierpflegerinnen aufgezogen werden, weil er bei der Mutter nicht überlebt hätte. «Die Milchdrüsen funktionierten nicht», erklärt Zoobesitzer Toni Röösli. «Pädi wäre verhungert.»

Wochenlang zitterten Toni und seine Angestellten um das Leben des Leopardenbabys. «Handaufzuchten sind sehr heikel. Gerade in den ersten acht Wochen stehen die Überlebenschancen fünfzig zu fünfzig», so Röösli. Umso glücklicher sei man heute, dass es ihm gut geht. Er sei ein intelligentes Tier, weiss Röösli. «Gut möglich, dass er einmal in der Manege auftreten wird.»

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».