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Tour de Lucerne: Drei Seen und eine Königin

Gümmeler kennen sie bestens: Die Rigischleife. Auf den flachen Velorouten rund um die «Königin der Berge» kommen aber auch Familien auf ihre Kosten – zumindest streckenweise, wie die erste Etappe unserer Journalisten zeigt.
Raphael Zemp

Dieser Abschnitt bietet flache Strassen und kaum Steigung. Etwas, das uns auf dem Rest der Tour de Lucerne, unserem 365 Kilometer langen Velorouten-Test um den Kanton Luzern, nur noch selten unter die Räder gekommen ist. Um die vergleichsweise flache Topografie wissen Freizeitgümmeler schon lange. An der Rigi-Riviera, von Greppen bis nach Brunnen sieht man denn auch entsprechend viele Lycra-Jünger auf High-Tech-Rennmaschinen, gefertigt aus den leichtesten und doch stabilsten Carbon-Fasern. Fast lautlos gleiten sie über den Asphalt der kurvigen Seestrasse, eingezwängt zwischen nackten Felswänden, Palmen und glitzerndem Vierwaldstättersee. Liefern sich knallharte Rennen mit den Schaufelraddampfern.

Gleich zwei Seen laden zum Bade

Anders präsentiert sich das Bild auf der Rigi-Nordseite, wo die ausgeschilderte Veloroute nicht mehr auf der Hauptstrasse, sondern vornehmlich auf verkehrsfreien oder -armen Landstrassen verläuft und ebenfalls kaum Steigung aufweist. Es ist einer der wenigen Strecken-Abschnitte der Tour de Lucerne, die sich deshalb auch für Familien eignet. Sofern man sich nicht am konstanten Rauschen der Autobahn stört; ein treuer Begleiter von Brunnen bis nach Immensee. Auf der Nordseite der «Königin der Berge» ladet zudem gleich zwei Seen zum Bade. Zum einen der Lauerzersee und zum anderen der Zugersee. Letzterer wartet zwischen Arth und Immensee mit einigen lauschigen (und wegen des Autobahnlärms auch rauschigen) Badeplätzen auf. Fast hätten sich Gummiboote und -Einhörner in unseren Speichen verheddert.

Wer Fisch mag, der wiederum sollte es nicht versäumen, in Arth einen Zwischenhalt einzulegen. Als wir zu Mittagszeit ins Schwyzer Dorf am Ufer des Zugersees einfuhren, wehte uns ein starker Geruch nach gebratenem Fisch entgegen. Ob es doch eher ein Küchenunfall war? Die Geruchsquelle eruieren konnten wir jedenfalls nicht – die Strecke vor uns war noch zu lang, die Lust auf Fisch, entschieden zu gering.

Hinweis: Urs-Ueli Schorno und Raphael Zemp sind entlang der Kantonsgrenzen mit ihren Velos auf die «Tour de Lucerne» gegangen. Sie präsentieren einzelne Streckenabschnitte. Hier finden Sie Teil 1.

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