TOURISMUS: «In Asien ist der Kunde ein Gott»

Man soll mehr auf die Eigenheiten fremder Gäste achten, fordert ein Experte. Und erklärt, weshalb Chinesen den vierten Stock meiden.

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Hier wäre interkulturell geschultes Personal gefordert. (Karikatur Jals)

Hier wäre interkulturell geschultes Personal gefordert. (Karikatur Jals)

Am Montag trafen sich Experten von Luzern Tourismus und Luzern Hotels im Hotel Flora beim Hintergrundgespräch «Interkulturelle Kommunikation im Tourismus».

Kernstück des Anlasses ist das Referat des interkulturellen Trainers Peter M. Haller. Er zeigt, dass ausländische Gäste oft grundverschiedene Weltbilder mitbringen. In der westlichen Welt lege man Wert auf das Individuum, im Orient und dem asiatischen Raum zähle die Gruppe viel mehr. Daneben werden spezielle Eigenheiten gewisser Kulturen vermittelt. So wollen Chinesen nicht im vierten Stock logieren. Die Vier gilt als Unglückszahl und wird mit dem Tod assoziiert. Und: Man müsse den Servicegedanken hochhalten. «Denn in den USA ist der Kunde zwar König, aber in Asien ist er ein Gott», sagt Haller.

«Dank unserer langen Tourismustradition sind wir in Luzern ein Vorreiter auf dem Gebiet», sagt Tourismusdirektor Marcel Perren. Doch man müsse am Ball bleiben.

Sasa Rasic

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.