TOURISMUS: Luzern braucht Gruppentouristen

Luzern Tourismus-Präsident Adelbert Bütler verteidigt die Strategie seiner Marketingorganisation. Diese sei breit gefächert und gelte für die gesamte Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee.

Rainer Rickenbach
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Asiatische Touristen in der Stadt Luzern: Die meisten von ihnen reisen in Gruppen. (Bild: Blild Remo Naegeli)

Asiatische Touristen in der Stadt Luzern: Die meisten von ihnen reisen in Gruppen. (Bild: Blild Remo Naegeli)

Die Luxushotellerie könne sich nicht dem Preiskampf entziehen, den vor allem die Internet-Buchungsportale anheizen, sagt Adalbert Bütler in einem Interview mit der «Neuen Luzerner Zeitung». Er ist Verwaltungsratspräsident der Marketingorganisation Luzern Tourismus. Deren Vermarktungsstrategie wurde von «National»-Besitzer Umberto Erculiani vor einigen Tagen kritisiert. Seiner Ansicht nach nach zielt sie zu sehr auf Qualität und zu wenig Qualität.

Gruppen sind eher rückläufig

Diese Kritik lässt Bütler von Luzern Tourismus nicht gelten. «Die Vermarktungsstrategie von Luzern Tourismus ist breit gefächert und gilt für die ganze Erlebnisregion Luzern-Vierwaldstättersee. Davon profitieren unterschiedlichste Anbieter in verschiedenen Wirtschaftszweigen», sagt er. Alleine im Kanton Luzern seien gegen 10 000 Arbeitsplätze direkt vom Tourismus abhängig.

Die meisten Reisenden aus neuen Märkten wie China oder Indien seien in einer ersten Welle in Gruppen unterwegs. Doch das werde sich ändern. «Früher kamen die US-Amerikaner oder die Japaner auch vorwiegend in Gruppen. Heute dürfen wir viele Familien mit Kindern und zahlreiche Kleingruppen aus diesen Ländern begrüssen», so Bütler. In den letzten Jahren sei der Gruppentourismus in der Region Luzern ohnehin eher rückläufig. 6 Prozent der Logiernächte entfallen auf individuell reisende Freizeittouristen, 24 Prozent auf Geschäftsreisende und 30 Prozent auf Gruppenreisende.

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