Tourismus: Neuer Verein will Nachhaltigkeit der Rigi fördern

Damit zu den Natur- und Landschaftswerten der «Königin der Berge» Sorge getragen wird, haben die Initianten der Petition «Nein zu Rigi Disney-World» am Montag einen Verein gegründet. Das Ziel: Die Rigi soll als Wohn- und Freizeitgebiet für künftige Generationen erhalten bleiben.

Drucken
Touristen auf Rigi Kulm, nachdem sie mit der Zahnradbahn von Vitznau her angereist sind. (Bild: Pius Amrein, 11. Oktober 2017)

Touristen auf Rigi Kulm, nachdem sie mit der Zahnradbahn von Vitznau her angereist sind. (Bild: Pius Amrein, 11. Oktober 2017)

Das Angebot der Rigi soll nachhaltig entwickelt und ihre Natur, Landschaft und Kultur bewahrt werden. Dies sind die Ziele des neuen Vereins «Ja! zu Regina Montium», der am Montag in Vitznau gegründet worden ist. Die Vereinsgründer hatten sich bereits mit der Petition «Nein! zu Rigi-Disney-World» gegen einen ihrer Ansicht nach überbordenden Tourismus zur Wehr gesetzt.

Der Verein setze sich dafür ein, die Rigi als Wohn-, Freizeit- und Erholungsgebiet für künftige Generationen zu erhalten, teilte er am Mittwoch mit. Der Verein versteht sich als Vermittler zwischen Interessenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Präsidiert wird der Verein vom Forstingenieur Theo Weber aus Arth. Die neue Organisation sucht nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Institutionen und Entscheidungsträgern. Sie fördere die Meinungsbildung und könne auch selbst Projekte realisieren. Mitglied werden kann grundsätzlich jeder.

Vorstand des neu gegründeten Vereins «Ja! zu Regina Montium» von links: Urs Steiger, Theo Weber (Präsident), Ursula Widmer, Andrea Pfalzgraf, René Stettler (Bild: PD)

Vorstand des neu gegründeten Vereins «Ja! zu Regina Montium» von links: Urs Steiger, Theo Weber (Präsident), Ursula Widmer, Andrea Pfalzgraf, René Stettler (Bild: PD)

Nachhaltige Entwicklung der Königin der Berge im Vordergrund

Die Petition «Nein! zu Rigi-Disney-World» hatte den touristischen Masterplan für die Rigi kritisiert, mit dem der Berg besser vermarktet werden sollte. Im Juni einigten sich die verschiedenen auf der Rigi tätigen Organisationen und Anspruchsgruppen auf eine Charta, mit der eine schonende und nachhaltige Entwicklung des Angebots auf dem Tourismusberg erreicht werden soll.