«Trainingslager» für schwache Schüler

Jeder fünfte Schüler im Kanton Luzern verlässt die Sek ohne Lehrvertrag im Sack. Zu viele, sagt der Regierungsrat Reto Wyss. Mit Spezialtrainings will er die Quote senken – und Geld sparen.

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Das Oberstufen-Schulhaus in Horw. (Bild: Archiv Neue LZ)

Das Oberstufen-Schulhaus in Horw. (Bild: Archiv Neue LZ)

Künftig sollen weniger Schulabgänger ein staatliches Brückenangebot besuchen. Mit speziellen Trainingswochen im letzten Sekundarschuljahr will der Luzerner Bildungsdirektor Reto Wyss die Schwächsten fit machen für den Lehrstellenmarkt. Noch vor den Sommerferien soll in einer Luzerner Gemeinde ein Pilotprojekt starten. Heute steht jeder fünfte Sekschulabgänger nach der obligatorischen Schulzeit ohne Lehrstelle da.

Vielfach haben diese Schüler Mühe in Deutsch und Mathematik, und/oder es fehlt ihnen an Motivation. Die meisten besuchen dann gezwungenermassen für ein Jahr ein Brückenangebot. Das kostet den Kanton jährlich 9 Millionen Franken. Regierungsrat Reto Wyss will diese Kosten längerfristig um 25 Prozent senken.

Thomas Doswald

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