Traum Olympischer Jugendspiele geht weiter

Für 2016 war es zu knapp, doch 2020 soll es klappen: Luzern und die Zentralschweiz wollen sich für die Olympischen Winter-Jugendspiele bewerben.

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Vor dem KKL steht ein Igluzelt für den Apero nach der Präsentation der Fakten zur Bewerbung der Kandidatur Luzern/Zentralschweiz Olympischen Winterspiele 2020. (Bild: PD)

Vor dem KKL steht ein Igluzelt für den Apero nach der Präsentation der Fakten zur Bewerbung der Kandidatur Luzern/Zentralschweiz Olympischen Winterspiele 2020. (Bild: PD)

Die privaten Initianten Urs Fankhauser und Werner Grossniklaus wollen die Olympischen Winter-Jugendspiele an den Vierwaldstättersee bringen. «Lucerne 2020 Central Switzerland» soll der Anlass im Rahmen der «Youth Olympic Games» heissen. Am Sportevent wären 1000 Nachwuchsathleten zwischen 13 und 18 Jahren aus 65 Nationen zu erwarten. Diese würden sich in sieben klassischen Wintersportarten an verschiedenen Zentralschweizer Orten messen, Luzern würde zur Gastgeberstadt.

Bewerbung kostet 1,8 Millionen Franken

Hinter dem Vorhaben, dessen offizieller Startschuss am Mittwochabend im Luzerner KKL fiel und mit einem grossen Iglubau am See inszeniert wurde, steht ein breites Patronatskomitee. Die Kandidatur kostet 1,8 Millionen Franken und wird je hälftig durch Gelder der Kantone und privater Partner gedeckt. Die Bewerbung muss bis im November fertig sein. Ob die Region den Zuschlag erhält, würde Mitte 2013 bekanntgegeben.

Eigentlich hätte sich Luzern bereits für die Austragung im Jahr 2016 empfehlen wollen. Doch gemäss den Initianten wurde die Zeit zu knapp, um eine genügend grosse Verankerung und Vernetzung in der Region sicherzustellen.

Dave Schläpfer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.