TRIBSCHEN: Geburtstag des Wagner-Museums wird gefeiert

Vernissage, Konzerte, freier Eintritt ins Museum: Am Sonntag feiert das Richard Wagner Museum sein 75-Jahr-Jubiläum ab 10 Uhr mit einem Tag der offenen Tür.

Drucken
Teilen
Das Richard Wagner Museum. (Archivbild Ruth Tischler/Neue LZ)

Das Richard Wagner Museum. (Archivbild Ruth Tischler/Neue LZ)

«75 Jahre Richard Wagner Museum. Ein Rückblick auf die wichtigsten Personen und Ereignisse» heisst die Sonderausstellung, die am 6. Juli Vernissage feiert. Stadtrat Kurt Bieder wird die Gäste um 11 Uhr begrüssen. Museumsleiterin Katja Fleischer führt in die Museumsgeschichte ein und gibt einen Einblick in die Sonderausstellung. Die Sopranistin Sandra Werner singt Arien aus Wagners Werk. Der anschliessende Apéro rundet die Vernissage ab. Sandra Werner wird um 15 Uhr ein weiteres Konzert geben und die «Wesendoncklieder» von Richard Wagner interpretieren.

Geburtstagsgeschenk für Cosima
Die Sonderaustellung zeigt die wichtigsten Ereignisse des 75 Jahre alten Museums. Dazu gehören die Eröffnung am Samstag, 1. Juli 1933, mit dem Konzert des Kursaalorchesters, das das «Siegfriedidyll» in den Räumlichkeiten des Museums interpretierte. Richard Wagner hatte dieses Stück auf Tribschen komponiert und seiner Frau Cosima als Geburtstagsgeschenk überlassen. Unbestrittener Höhepunkt der Museumsgeschichte ist das Eröffnungskonzert der Internationalen Musikfestwochen (IMF) im Jahre 1938 mit dem berühmten Dirigenten Arturo Toscanini vor dem Museum, bei dem mehr als 1200 Personen zugegen waren. Ein Gedenkstein erinnert heute noch an den Ort und die Zeit des Geschehens. Die Sonderausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums vom 6. Juli bis zum 30. November 2008 zu besichtigen.

Zur Ausstellung ist auch ein Sonderdruck erschienen, der im Museumsshop erhältlich ist. Er zeigt, welche Rolle die Nachfahren von Richard Wagner in der Museumsgeschichte spielen. «Richard Wagners Nachfahren auf Tribschen oder Der ergötzliche Rückblick der ersten Museumsleiterin Ellen Beerli-Hottinger auf die Jahre 1933–1960» ist eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert und mit sehr viel Herz und Humor geschrieben, wie die Stadt Luzern mitteilt.

scd