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TRIBSCHENHORN: Lange Warteliste für 80 neue Liegeplätze

Der Segelboothafen wird saniert. Mole, Stege, Infrastruktur werden erneuert. Künftig wird der Hafen 646 feste Plätze haben.
Der Segelboothafen Tribschenhorn am Mittwoch: Für den Umbau mussten die meisten Boote ausgewassert werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Segelboothafen Tribschenhorn am Mittwoch: Für den Umbau mussten die meisten Boote ausgewassert werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Bauarbeiten im Segelboothafen Tribschenhorn werden in den nächsten Tagen beginnen. Für fünf Millionen Franken wird die Bootshafen AG Stege, Mole und Infrastruktur sanieren. Als Erstes werden die Aussenbereiche der Hafenanlage und die Mole erneuert. Danach werden die Arbeiten innerhalb des Hafens in Angriff genommen. Bis auf 50 Boote müssen alle aus dem Hafen genommen werden. Bootshafen-AG-Geschäftsführer Erwin Willen: «Im Hafen sind 566 Mieter. Für alle bis auf die wenigen, die bleiben, suchten wir Winterquartiere oder Liegeplätze in anderen Häfen und bei umliegenden Bootswerften.» Das habe sehr gut geklappt, alle haben einen Platz gefunden, so Willen.

Dies bestätigt der Präsident des Segelclubs Tribschenhorn Luzern, Elmar Barbana. Er ist mehr als zufrieden: «Das Auslagern wurde von der Bootshafen AG sehr präzise organisiert. Bis spätestens 6. Oktober werden die Neuplatzierungen komplett vollzogen sein.»

Die Sanierung ist dringend nötig. Denn der Segelhafen ist in die Jahre gekommen. «Nach 38 Jahren müssen die Liegeplätze den heutigen Bedürfnissen angepasst und der Hafen saniert werden», sagt Willen und erläutert: «Alle Liegeplätze erhalten neu nahe gelegene Stromanschlüsse. Dazu werden 400 Anschlüsse installiert. Somit haben immer sechs Boote innerhalb von acht bis zehn Metern eine Möglichkeit für den Strombezug.» Bisher waren es 80 Anschlüsse auf vier Stege verteilt.

Neue Bootsformen

Die Grösse der Liegeplätze wird bezüglich Länge und Breite angepasst. Das wurde nötig, da die Boote immer breiter wurden, so Willen. Deshalb wird künftig nicht mehr die Breite für die Berechnung der Miete massgebend sein, sondern die benötigte Liegefläche. «Doch nicht nur die Bootsform, auch die Erneuerungen haben Mietanpassungen zur Folge. Diese sind aber moderat und im Vergleich zu anderen Häfen sogar immer noch günstig», betont Willen. Der Quadratmeter kostet zwischen 60 und 80 Franken im Jahr. Dank dem Bau des fünften Steges werden 80 neue Plätze geschaffen. Somit werden im Hafen 646 Boote einen festen Platz finden. Die 80 Neuen sind äusserst begehrt: Es besteht eine Warteliste mit 300 Interessenten, erklärt Willen und fügt an: «Die Wartezeit für kleinere Plätze kann fünf bis zehn Jahre dauern, zum Teil auch weniger.» Ganz sicher schneller wird die Sanierung des Segelhafens gehen. War noch letzten November von drei Wintersaisons die Rede, sollen nach neustem Planungsstand die Arbeiten bereits im Frühjahr 2016 fertig sein.

Sandra Monika Ziegler

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