TRIBSCHENHORN: Vandalen wüten beim Wagner-Museum

Immer mehr Beschädigungen auf Tribschen: Gestern Nacht wurden Sitzbänke und Bäume zersägt und eine grosse Scheibe eingeworfen – jetzt greift die Polizei ein.

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Bezirksmeister Werner Stadelmann bei der zersägten Sitzbank beim Wagner-Museum. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Bezirksmeister Werner Stadelmann bei der zersägten Sitzbank beim Wagner-Museum. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Als Werner Stadelmann, Bezirksmeister Schönbühl beim Strasseninspektorat, gestern Morgen den Schaden sah, wurde er ziemlich wütend: Beim Richard-Wagner-Museum wurden in der Nacht auf Freitag zwei Zierföhren auf einer Höhe von rund einem Meter abgesägt, und auch die Lehne der Sitzbank daneben wurde Opfer der Sägezähne.

«Das kann nicht nur ein zufälliger Blödsinn sein. Eine so kräftige Säge hat man nicht einfach so dabei», sagt Stadelmann. Er verständigte die Polizei – und die Ordnungshüter mussten anschliessend gleich auch noch ins benachbarte Tribschenschulhaus: Mit einem Stein war dort eine 180 mal 40 Zentimeter grosse Doppelglasscheibe eingeworfen worden.

Strafanzeige erstattet
Gemäss dem Strasseninspektorat-Bezirksmeister häufen sich in letzter Zeit im Gebiet zwischen Ufschötti und Tribschenbadi die Vandalenakte. Innert 14 Tagen seien am Seeuferweg acht bis zehn Bänke zerschlagen worden. Werner Stadelmann: «Der Vandalismus ist derzeit massiv. Auch Abfallkübel werden demoliert oder sogar angezündet. Bepflanzungen werden regelmässig verwüstet.»

Jüngst mussten beispielsweise drei 140-Liter-Abfallkübel auf dem Spielplatz am Ufer vor dem Wagner-Museum dranglauben, «die wurden total verschlagen», sagt Stadelmann. Und: «Es passiert vor allem nachts und an den Wochenenden.»

Jérôme Martinu

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.