TRIBSCHENSTADT-VORWÜRFE: «Das hat Kurt Bieder nicht verdient»

Die Vorwürfe zur Tribschenstadt treffen auch Werner Schnieper. Nun nimmt der frühere Luzerner Baudirektor Stellung – und seinen Nachfolger Kurt Bieder in Schutz.

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«Der Stadtrat wollte den Landpreis damals nicht ausreizen.» Werner Schnieper, ehemaliger Baudirektor. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Der Stadtrat wollte den Landpreis damals nicht ausreizen.» Werner Schnieper, ehemaliger Baudirektor. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Werner Schnieper, ehemaliger Baudirektor der Stadt Luzern, vermutet, dass es so kurz vor den Stadtratswahlen darum gehe, dem heutigen Baudirektor Kurt Bieder zu schaden. Hinter den Vorwürfen stecke ein politisches Manöver: «Das hat Kurt Bieder nicht verdient.» Gleichzeitig räumt er aber ein, dass die Abklärung der Altlasten zu wenig beachtet wurden. «Dieses Problem wurde tatsächlich massiv unterschätzt», sagt Schnieper. Denn flächendeckende Grabungen wären sehr teuer gewesen.

Um die Altlasten wie Ölrückstände auf dem Areal der heutigen Tribschenstadt zu entsorgen, sah der Stadtrat 2000 eine Eventualverpflichtung von maximal 2,5 Millionen Franken vor. Wegen zwei Zusatzkrediten in der Höhe von total 11,2 Millionen, sind die Kosten aber massiv höher ausgefallen als veranschlagt. Der Stadtrat habe das damals sehr klar kommuniziert, so Schnieper.

Hugo Bischof

Das ausführliche Interview lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.