TRIENGEN: Kreuz-Debatte: Jetzt spricht der Vater

Schweizerfahnen statt Kreuze: Dies schlägt der Vater vor, der in Triengen die Schule veranlasste, Kreuze abzuhängen.

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Um Kreuze und Kruzifixe wird wieder intensiv diskutiert. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Um Kreuze und Kruzifixe wird wieder intensiv diskutiert. (Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Vater, der die Trienger Behörden dazu bewegt hat, Kreuze aus den beiden Schulzimmern seiner Primarschulkinder zu entfernen, ist Mitglied der Freidenker-Vereinigung Schweiz. Dies sagt er gegenüber unserer Zeitung. Gleichzeitig bestätigt er, dass er Pastor der Gemeinschaft «Kirche der heiligen Pilze der Schweiz» gewesen sei. Laut der Presseagentur Kipa verstehen die Anhänger dieser Gemeinschaft die Einnahme psychoaktiver Pilze als Sakrament.

Der Vater sagt: Schulzimmer einer konfessionsfreien Schule müssten weltanschaulich neutral sein. «Denn Kruzifixe sind Symbole von Religionen, welche Vernichtung und Intoleranz Andersdenkender betrieben haben.» Und nachdem das Motto der Trienger Schule dieses Jahr «Toleranz und Respekt» heisse, seien diese Symbole ohnehin fehl am Platz.

Sein Vorschlag: «Warum platzieren die Schulbehörden nicht Schweizerkreuze anstelle der Kreuze.»

sh.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie in der «Neuen Luzerner Zeitung» vom 19. Oktober 2010.