TRIENGEN: Windpark steht im Gegenwind

Vier Windkraftanlagen plant die CKW an der Kantonsgrenze. Zu wenig Abstand, zu wenig Wind, monieren die Gegner.

Cyril Aregger
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Zwei der geplanten Windkraftanlagen bei Kulmerau. Im Hintergrund die Dampfwolke des AKW Gösgen. (Bild: Visualisierung CKW)

Zwei der geplanten Windkraftanlagen bei Kulmerau. Im Hintergrund die Dampfwolke des AKW Gösgen. (Bild: Visualisierung CKW)

In den Gemeinden Triengen (Ortsteil Kulmerau) und Kirchleerau AG sollen vier Windkraftanlagen entstehen. Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) hat im Frühling mit der Projektierung für den Windpark mit einer Leistung von 9,2 Megawatt begonnen. Rund 18 Millionen Franken sollen investiert werden. Die Masten sollen 82 bis 98 Meter hoch werden.

Nun erhält das Projekt Gegenwind aus Kulmerau. In den nächsten Wochen will sich der Verein IG pro Kulmerauer Allmend gründen. Die Hauptkritikpunkte, die Barbara Estermann, Beat Fischer und Vreni Müller, alle auch aus Kulmerau, anbringen, lauten wie folgt: zu wenig Wind, zu nahe bei Anwohnern, und zu eng platzierte Masten.

CKW relativiert die Kritik

Bei der CKW weist man die Bedenken zurück. Man sei sich der kritischen Punkte bewusst, sagt Peter Suter, Leiter neue Energien. Bis zur Abstimmung bleibe noch gut eineinhalb Jahre Zeit, um die Bevölkerung vom Nutzen des Projekts zu überzeugen.