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Trio sorgt für Märchenzauber

Werner Frey (links), Yves Frey und Claudia Amstutz bei der Vorbereitung auf eine Aufführung. (Bild: Dominik Wunderli (Triengen, 2. Dezember 2017))

Werner Frey (links), Yves Frey und Claudia Amstutz bei der Vorbereitung auf eine Aufführung. (Bild: Dominik Wunderli (Triengen, 2. Dezember 2017))

Triengen Der Vorhang der Märchenbühne Triengen hat sich geschlossen. Ende gut, alles gut: Der Müllergesell hat eben Prinzessin Violanda zur Frau bekommen, Königin Pfifferlina das Lachen wiedergefunden, der gestiefelte Kater das Königreich vom bösen Zauberer Abrakkarax befreit. Der Saal im Forum leert sich. Manch ein Kind reibt sich verstohlen die Augen, als es vor dem Eingang die Akteure entdeckt, Schokolade verteilend, fürs Handy-Foto posierend. Scheue Blicke erntet ein Mann in Schwarz. Ist das nicht der böse Zauberer von vorhin?

Yves Frey steckt zwar noch im Zaubererkleid. Der 29-Jährige ist aber definitiv kein «Böser». Diese Rolle gehöre halt zum Märchen dazu, sagt er. Werner Frey gesellt sich zum Gespräch. «Gut gemacht», lobt er seinen Sohn. Er muss es wissen. Vor 25 Jahren hat er in der ersten Produktion des Märchentheaters Triengen in «Aladin und die Wunderlampe» selber den Zauberer gespielt.

Der Verein hat in dieser Familie von Beginn weg ihren festen Platz. Yves Frey fasste als Siebenjähriger seine erste Rolle, einen Naturgeist. Bald half er dem Vater, der seit Jahren für Licht- und Spezialeffekte verantwortlich zeichnet. «Ich habe Yves schon früh Verantwortung übertragen, er war für bestimmte Bereiche und Effekte zuständig, immer voll motiviert», sagt Werner Frey.

Claudia Amstutz, Yves Freys Mutter, ist seit Anfang an als Maskenbildnerin dabei, kreiert seither süsse Prinzessinnen und Respekt einflössende Riesen. Das Trio trägt auch heuer viel zur überzeugenden Märcheninszenierung unter der Regie von Sophie Hodel bei. Figuren wie der Tausendsassa Ruggeliblitz (Marcel Müller) oder der gewiefte Kater Schnurrdiburr (Stefan Ineichen) drücken dem Geschehen den Stempel auf – sehr zum Gefallen von Noana (5) und Alena Lipp (4) aus St. Erhard, die mit ihren Grosseltern Jolanda und Urs Sattler die Premiere besuchten. «Ja, es war sehr schön», sagen die beiden Mädchen strahlend. (hbr)

Hinweis

Aufführungen bis 17. Dezember. Infos: www.maerchentriengen.ch.

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