Trisa investiert 10 Millionen

Das Traditionsunternehmen Trisa bereitet sich auf neues Wachstum vor. Der Zahnbürstenhersteller will in Triengen 10 Millionen Franken in ein neues, voll automatisiertes Hochregallager investieren.

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Szene aus der Trisa-Produktion. (Bild: PD)

Szene aus der Trisa-Produktion. (Bild: PD)

Triengen. Firmenchef Adrian Pfenniger bestätigte gegenüber unserer Zeitung einen entsprechenden Bericht der «Handelszeitung». Das Unternehmen hatte das Projekt auf dem Höhepunkt der Währungskrise im Sommer 2011 auf Eis gelegt. Damals hatte es lediglich eine Grobplanung für die Investition gegeben. «Dieses Jahr werden wir in die Detailplanung einsteigen», kündigte Adrian Pfenniger gestern an. Der Baubeginn sei frühestens im 1. Quartal 2014 möglich. «Es ist denkbar, dass durch die Investition neue Arbeitsplätze geschaffen werden», sagte der Firmenchef.

Stimmung hat sich aufgehellt

Hintergrund für den jetzigen Vollzug der Investition seien eine deutliche Stimmungsaufhellung in der Wirtschaft und gute Wachstumschancen in den Schwellenländern. Die Wiederaufnahme des Projekts hatte das Unternehmen im Dezember vergangenen Jahres beschlossen. «Wir beschäftigen uns mit der Ära nach der Wirtschaftskrise», sagt Adrian Pfenniger. «Wir sind in der zweiten Hälfte der sieben mageren Jahre angelangt.» Der Aufschwung komme früher oder später.

Gesamtmarkt wird wachsen

Pfenniger rechnet dank der wachsenden Mittelschichten in China und Indien mit einer steigenden Nachfrage. Zudem prognostiziert er eine Zunahme des Gesamtmarktes in Europa von heute 1,4 Milliarden Zahnbürsten jährlich auf 2 Milliarden in zehn Jahren. Die über 125-jährige Trisa hat auf dem globalen Zahnbürstenmarkt einen Marktanteil von gegen 20 Prozent und produziert in der Schweiz jährlich 250 Millionen Zahnbürsten.