Trisa liebäugelt mit der Medizinalbranche

Die exportorientierte Bürstenherstellerin Trisa hat 2011 weniger umgesetzt und verdient als im Jahr davor. Um dem Trend entgegenzuwirken, will das Luzerner Traditionsunternehmen mit Medizinalprodukten in ein neues Geschäftsfeld eintreten.

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Eine Mitarbeiterin bei der Arbeit in der Produktion der Trisa. (Bild: Archiv Eveline Berrkircher/Neue LZ)

Eine Mitarbeiterin bei der Arbeit in der Produktion der Trisa. (Bild: Archiv Eveline Berrkircher/Neue LZ)

Der Umsatz von Trisa ging 2011 um 7,3 Prozent auf 215,3 Millionen Franken zurück, der Reingewinn um 14,6 Prozent auf 14,4 Millionen Franken, wie die Bürstenherstellerin mitteilt. Besonders das Stammhaus in Triengen mit dem Kerngeschäft Zahnbürsten spürte den teuren Franken, da 90 Prozent der Bürstchen exportiert werden.

Abgefedert wurden die negativen Währungseffekte von den inlandorientierten Schwestergesellschaften, die zulegen konnten. 2011 betrug der Exportumsatz 129,2 Millionen Franken, was einem Rückgang von 9,3 Prozent entspricht. Im Inland verringerte sich der Umsatz um 4,1 Prozent auf 86,1 Millionen Franken.

Breitere Abstützung

Im Jubiläumsjahr 2012 – Trisa wird 125 Jahre alt – hat Trisa-Chef Adrian Pfenniger eine neue Branche im Visier, um die Trisa-Gruppe breiter abzustützen. Mit Medizinalprodukten strebt er den Eintritt in ein neues Geschäftsfeld an. «Unsere Vorbereitungen sind weit gediehen. Ziel ist es, in einem Jahr die Zertifizierung zu erhalten und loszulegen», so Pfenniger.

red

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