Trisa mit Zahnbürsten auf Erfolgskurs

Die Trisa-Gruppe mit Sitz in Triengen steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz um 2,7 Prozent auf 232 Millionen Franken. Die Nachfrage nach Mundpflege-Produkten ist ungebrochen gross.

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CEO Adrian Pfenniger in der Trisa-Produktion. Das Stammhaus in Triengen legte um 6,6 Prozent zu. (Bild: Archiv Eveline Beerkicher/Neue LZ)

CEO Adrian Pfenniger in der Trisa-Produktion. Das Stammhaus in Triengen legte um 6,6 Prozent zu. (Bild: Archiv Eveline Beerkicher/Neue LZ)

Dank der überraschend schnellen Erholung der Weltwirtschaft, entsprechend gesteigerter Nachfrage in den Märkten und dank neuer Kunden und Projekte habe die Trisa-Gruppe im 2010 ein solides Wachstum erreicht, teilte der Bürstenfabrikant am Donnerstag mit. Während die gesamte Gruppe einen Umsatzwachstum von 2,7 Prozent verzeichnete, konnte das Stammhaus in Triengen den Umsatz gar um 6,6 Prozent steigern. Das Eigenkapital stieg von 121 Millionen auf 133 Millionen. Franken.

Ausland-Geschäft boomt

Trisa setzt vier von fünf Franken im Ausland um. So bezeichnet das Unternehmen den starken Schweizer Franken für das Exportgeschäft als bremsend. Der Exportanteil für das Jahr 2010 reduzierte sich von 62,1 auf 61,4 Prozent. Den Hauptanteil des Umsatzes verbucht nach wie vor die Sparte Mundpflege mit 72,7 Prozent. Die Raumpflege kommt auf 16,8 Prozent, die Haarpflege auf 10,5 Prozent.

46 neue Stellen geschaffen

Trisa beschäftigte im vergangenen Jahr 1116 Personen. 46 neue Vollzeitstellen wurden geschaffen. Insgesamt investierte der Bürstenfabrikant im 2010 10,9 Millionen Franken - hauptsächlich in Produkte und Maschinen.

sda/rem