Trotz Corona sind viele Leute in Luzerns Wäldern unterwegs – aufgepasst mit Feuer

Auch in Coronazeiten ist der Wald ein beliebtes Naherholungsgebiet. Momentan ist aber besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer sowie der Pflanzen- und Tierwelt geboten.

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(lil) Zurzeit halten sich viele Personen im Wald auf – trotz Anweisungen des Bundes, wenn möglich zuhause zu bleiben. Wegen der mässigen Waldbrandgefahr (Stufe 2) ist aktuell Vorsicht geboten, schreibt die Staatskanzlei Luzern. Im März sei nämlich im Vergleich zu anderen Jahren weniger Niederschlag gefallen. Zudem bringe die aktuelle Wetterlage viel Sonnenschein und Bise. Der Boden ist folglich trocken. Gerade deshalb sei im Umgang mit Feuer im Wald, in Waldesnähe und im Freien daher besondere Vorsicht geboten.

Der Wald ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Gerade jetzt im Frühling gilt es aber, besonders Sorge zur Tier- und Pflanzenwelt zu tragen.

Der Wald ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Gerade jetzt im Frühling gilt es aber, besonders Sorge zur Tier- und Pflanzenwelt zu tragen.

Bild: PD

Feuer soll ausschliesslich in festen Feuerstellen entfacht werden. Die Staatskanzlei appelliert: Durch verantwortungsbewusstes Handeln lassen sich Wald- und Flurbrände und Löscheinsätze der Feuerwehren verhindern.

Zum Schutz von Flora und Fauna: Bleiben Sie auf den Wegen

Gerade im Frühling sind viele Waldtiere auf störungsarme Lebensräume angewiesen, sie sind nämlich mit der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt. «Bleiben Sie darum – sei es zu Fuss oder auf dem Mountainbike – auf den bestehenden Wegen und nehmen Sie Rücksicht auf Tiere und Pflanzen», schreibt die Staatskanzlei. Und: Es ist nicht erlaubt, ohne Bewilligung neue Bike-Wege anzulegen. Hunde sind an der Leine zu führen.

Im Wald-Knigge sind die zehn wichtigsten Tipps zusammengefasst, wie der Waldbesuch auch für den Wald gut verträglich ist.