Trotz Namens-Streit: Regio-Bier boomt

«Luzerner Bier» und «Lozärner Bier» werden immer mehr getrunken. Zwischen den Konkurrenten herrscht dicke Luft.

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Die Etiketten der zwei verhältnismässig neuen Luzerner Biere. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Etiketten der zwei verhältnismässig neuen Luzerner Biere. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Biere mit dem Label Luzern im Namen stehen bei den Konsumenten hoch im Kurs. Die Marken «Luzerner Bier» und «Lozärner Bier» erhöhen den Absatz ihrer Produkte stetig. Als Hauptgrund für die Gründung der neuen Biermarken gilt die Übernahme der Brauerei Eichhof durch die Firma Heineken im Jahr 2008.

«Luzerner Bier» wird in der Stadt Luzern gebraut. Man sei sehr zufrieden mit der geschäftlichen Entwicklung, sagt David Schurtenberger, Geschäftsführer der Brauerei Luzern AG.

Ebenfalls vom Label Luzern im Namen profitiert das «Lozärner Bier». Momentan wird dieses jedoch im Kanton Bern in Kooperation mit Aare Bier in Bargen hergestellt. Dies solle sich in absehbarer Zeit ändern. «Wir haben zwei geeignete Wasserquellen gefunden und planen die Brauerei in den Kanton Luzern zu verlegen», sagt Daniel Stalder, Verwaltungsratspräsident von «Lozärner Bier».

Die Etiketten der zwei verhältnismässig neuen Luzerner Biere. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Etiketten der zwei verhältnismässig neuen Luzerner Biere. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Allzu friedlich geht es zwischen den beiden Konkurrenten nicht zu. So hat das «Lozärner Bier», das früher auf dem Markt war, gegen die Benützung des Namens «Luzerner Bier» geklagt. «‹Lozärner Bier› hat ein Widerspruchsverfahren gegen unsere Marke ‹Luzerner Bier› eingeleitet», sagt Schurtenberger. Dieses wurde aber vom Eidgenössischen Institut für geistiges Eigentum abgewiesen. Den Weiterzug an das Bundesverwaltungsgericht habe die Firma «Lozärner Bier» nach ein paar Wochen widerrufen.

Sasa Rasic

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