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Kommentar

Trotz Niederlage: Erfolg für die Gegner des Energiegesetzes

LZ-Politreporter Lukas Nussbaumer über die Annahme des neuen Luzerner Energiegesetzes.
Lukas Nussbaumer
LZ-Politreporter Lukas Nussbaumer.

LZ-Politreporter Lukas Nussbaumer.

Ein Ja-Stimmen-Anteil von 58,7 Prozent ist ein klares Resultat. Dennoch ist die Zustimmung zum Energiegesetz in diesem Ausmass zu relativieren: 36 der 83 Luzerner Gemeinden und zwei der sechs Wahlkreise lehnen das Regelwerk ab – es öffnet sich ein markanter Stadt-Land-Graben.

Den Befürwortern – alle grossen Parteien mit Ausnahme der SVP – muss dieses Ergebnis zu denken geben. Auf dem Land, wo die Wohneigentumsquote und damit die direkte Betroffenheit durch das Energiegesetz höher ist als in Stadt und Agglomeration, spricht sich die Mehrheit gegen neue Regeln und Auflagen im Energiebereich aus.

Das weniger klar als erwartet ausgefallene Resultat ist auch Ausdruck eines energiearmen Abstimmungskampfes. Das breit abgestützte Ja-Komitee war sich von Anfang an ziemlich siegessicher, das fast ausschliesslich aus SVP-Mitgliedern bestehende Nein-Lager investierte ebenfalls nicht allzu viel Energie in seine Kampagne. Letztlich ist ein Nein-Stimmen-Anteil von 41,3 Prozent also eher ein Erfolg für die Gegner als für die Befürworter.

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