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Interview

Kläfiger kandidiert fürs Präsidium der BDP Schweiz: «Voraussetzung ist die Wahl ins Kantonsparlament»

In zwei Jahren tritt Martin Landolt als Präsident der BDP Schweiz ab. Zur Wahl steht unter anderem der Luzerner Jungpolitiker Denis Kläfiger. Wir haben bei ihm nachgefragt, wie er seine Chancen für einen Wahlsieg einschätzt.
Chiara Zgraggen
Kandidiert für das Amt des BDP-Präsidenten: Der Luzerner Denis Kläfiger. (Bild: PD/Géraldine Jil)

Kandidiert für das Amt des BDP-Präsidenten: Der Luzerner Denis Kläfiger. (Bild: PD/Géraldine Jil)

Denis Kläfiger, was ist Ihre Motivation, für das Präsidialamt der BDP zu kandidieren?

Es gibt diverse Anliegen, die ich gerne weiterverfolgen möchte.

Welche wären das?

Ich würde gerne den progressiven, fortschrittlichen Kurs von Martin Landolt weiterführen. Ich möchte die Altersvorsorge vorantreiben. Zudem ist mir eine Cannabislegalisierung wichtig. Diese könnte zusätzliche Steuern für die AHV einbringen. Weiter möchte ich selbstbewusst der EU gegenübertreten. Die Beziehung zur EU müssen wir stärken, wir sind von ihr im europäischen Handel abhängig.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen einer Wahl ein?

Ein wichtige Voraussetzung für die Wahl zum BDP-Präsidenten ist für mich die Wahl ins Kantonsparlament im März 2019. Ohne ein politisches Mandat ist es aus meiner Sicht nicht vertretbar, ins nationale Präsidium gewählt zu werden – auch wenn man gut vernetzt ist. Zudem muss bei mir noch privat alles stimmen, damit ich an der Kandidatur festhalten würde.

Was meinen Sie damit?

Es muss mit meinem Studium an der Pädagogischen Hochschule Luzern vereinbar sein. Zudem brauche ich auch die Unterstützung meines Umfelds.

Wie realistisch ist denn ein Sitz im Luzerner Kantonsrat?

Prognosen beruhen auf Spekulationen. Wir sind mit der Vorkampagne in den Medien und auf Social Media auf Kurs. Durch eine Mitte-Links-Liste mit GLP, SP und Grünen bin ich bezüglich eines Wahlerfolgs optimistisch. In den letzten vier Jahren genossen wir mehr Medienpräsenz, das wird uns sicherlich helfen. Zudem sind wir heute besser aufgestellt als bei der letzten Wahl, bei der ich ebenfalls kandidierte.

Worauf stützen Sie sich?

Die letzten Tamedia-Umfragen zeigen, dass die BDP schweizweit 0,6 Prozent an potenziellen Wählern gewinnen konnte. Trotz des Skandals in Graubünden (der Bündner BDP-Präsident war in illegale Preisabsprachen verwickelt, Anm. der Redaktion) hat sich die Lage stabilisiert. Wir sehen den kantonalen Wahlen 2019 daher positiv entgegen.

Die BDP Schweiz hat ja bei den letzten Nationalratswahlen zwei Sitze verloren. Wie schätzen Sie die zukünftige Entwicklung der Partei ein?

Ich denke, wir haben im Kanton Zürich gute Chancen. Dank einer prima Listenverbindung und einem guten Wahlkampf könnte ein weiterer Sitz für den Kanton Zürich drinliegen.

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