Kolumne

Tschüssikowski mon Amour!

Einblicke - Ismail Osman, stv. Leiter des Regionalbundes der «Zentralschweiz am Sonntag», über das Ende - und wie man sich stilvoll verabschiedet.

Ismail Osman
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 Ismail Osman, letzter Mohikaner

Ismail Osman, letzter Mohikaner

Um den Volkspoeten Stephan Remmler zu zitieren: «Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Mein Schatz, es ist vorbei.» Mag sein, dass man mit dir das eine oder andere Brätelfeuer zum Lodern gebracht hat. Wurst warst du, liebe «Zentralschweiz am Sonntag» (ZaS, für deine Freunde), mir aber nie.

Hey schau ZaS, wir wussten beide, dass unser Ding hier nicht für die Ewigkeit ist. Nichts ist für die Ewigkeit. Möglicherweise der Furzkissen-Gag. Der ist zeitlos. Aber sonst wohl nichts.

Bevor ich hier im legendären/notorischen «ZaS-Ecken» der Redaktion das Licht ausmache, gilt es sich also noch gebührend zu verabschieden. Mich in den Feierabend, dich in den publizistischen Äther.

Auf der Suche nach würdigen und stilvollen Verabschiedungsformeln, bin auf folgende Beispiele zivilisierter «Grüsse anlässlich einer Trennung» gestossen – alle bringen meine Emotionen auf den Punkt:

Tudelu Känguru!

Bis Baldrian!

Geh mit Gott. Aber geh.
(#dankevickyleandros)

Sleep well in your Bettgestell!

Sayonara Muchachos!

Mach’s gut, Knut!
(#ripknutdereisbär)

Chapeau mit O!

Shalömchen!

Ciaosen ihr Banausen!
(wird gelegentlich gegenüber Aargauern verwendet)

See you soon Sailor Moon!
(fragen Sie ein 90er-Kind was es damit auf sich hat)

Ich verabscheue mich.

Cowabunga, Dudes!

Bis Denver!

Bis später, Attentäter!
(#nichtmehrzeitgemäss)

So long, Hongkong!

Laters, haters!

Das war’s, Lars!

Macht’s gut, und danke für den Fisch!
(fragen Sie einen Nerd was es damit auf sich hat)

So, jetzt muss ich aber aufhören. Ich glaube, jemand hier im Büro schneidet Zwiebeln. Tschüssikowski ZaS, mon Amour.

Einblicke

Unsere regionalen Autorinnen und Autoren erklären mit einem Augenzwinkern, wie die Zentralschweizer ticken.