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TUNNELIDEE: Initiative fordert Überdachung der Kantonsstrasse durch Ebikon

Ein Komitee will dem Ebiker Gemeinderat Beine machen und sammelt ab sofort Unterschriften für die Gemeindeinitiative «Ebikon lebt». Diese fordert vom Gemeinderat ein attraktives Zentrum und die Umsetzung der Tunnelidee. Der Gemeinderat hat erst eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.
Die Initianten wollen die Kantonsstrasse zugunsten einer Flanierzone (beige) leicht versetzen und überdachen. (Bild: Visualisierung: Komitee «Ebikon lebt»)

Die Initianten wollen die Kantonsstrasse zugunsten einer Flanierzone (beige) leicht versetzen und überdachen. (Bild: Visualisierung: Komitee «Ebikon lebt»)

Die Idee, die vierspurige Kantonsstrasse im Zentrum von Ebikon quasi verschwinden zu lassen, existiert seit eineinhalb Jahren. Sie stammt vom Ebikoner Architekten Roland Huwiler. Der Gemeinderat hat eine Offerte für eine Machbarkeitsstudie eingeholt – der Inhalt derselben ist noch nicht bekannt (Ausgabe vom 13. Dezember). Für Huwiler ist aber jetzt schon klar: «Geht nicht, gibt’s nicht.» Das sagte er am Montag an einer Medienkonferenz.

Denn um dem Gemeinderat in dieser Angelegenheit Schub zu geben, sammelt er als Mitglied des Co-Präsidiums des Komitees «Ebikon lebt» ab sofort Unterschriften für die gleichnamige Gemeindeinitiative. Diese fordert eine «attraktive Zentrumsgestaltung mit Überdachung der Kantonsstrasse». 300 Unterschriften sind bis am 3. April nötig. «Wir rechnen mit einem Vielfachen davon und wollen damit ein deutliches Zeichen setzen», sagte Alex Fischer, Vorsitzender des Co-Präsidiums und Mitglied der Ebikoner CVP-Parteileitung. Denn man habe den Eindruck, der Gemeinderat lasse sich bei der Zentrumsplanung zu viel Zeit.

Überdachung für rund 20 Millionen

Bei Hunzikers Variante würde die Kantonsstrasse zwischen der Abzweigung Schlösslihalde und der Sonnen-Kreuzung leicht versetzt und dann überdacht. Über dem «Tunnel» und auf einem Teil der heutigen Strasse gäbe es Platz für neue Wohnbauten. Die heutigen Fahrspuren Richtung Zürich würden zur Tempo-20-Begegnungszone. «Wir hätten hier wieder Platz für ein richtiges Dorfleben», sagte Huwiler und fügte an: «Ich werde das vielleicht nicht mehr erleben, aber meine Kinder und Grosskinder sollen nicht dereinst mehr erklären müssen, wieso sie – überspitzt gesagt - in diesem Kaff wohnen.» Das Initiativkomitee rechnet mit rund 20 Millionen Franken kosten.

Der Gemeinderat hat im Zentrum eigentlich andere Pläne: Gemäss seinem Masterplan soll die Kantonsstrasse auf zwei Spuren verschmälert werden und dafür ein Boulevard entstehen. Er sieht denn auch die Überdachungs-Variante «nur» als Option. «Wir jedoch möchten, dass der Gemeinderat diese prioritär behandelt», sagte Joachim Walker, Mitglied des Co-Präsidiums und Kadermitglied der Schindler Holding AG.

Egal welches Projekt schliesslich ausgeführt würde – der Kanton hat ohnehin noch ein gewichtiges Wort mitzureden, da es sich um eine kantonale Strasse handelt.

hor

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