TV-SENDER: Ziel in 2 bis 3 Jahren ist eine schwarze Null

Am 1. Februar geht «Tele 1» auf Sendung. Obwohl der neue Zentralschweizer TV-Sender jährlich 2,3 Millionen Franken vom Bund erhält, wird der Sender vorerst Verluste schreiben.

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Oliver Kuhn, Chefredaktor von ““Tele 1“”. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Oliver Kuhn, Chefredaktor von ““Tele 1“”. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Auf der Redaktion des neuen Zentralschweizer Fernsehens an der Maihofstrasse in Luzern wird derzeit auf Hochtouren gearbeitet, damit auf den Start hin alles funktioniert. «Tele 1»-Geschäftsleiter Bruno Hollenweger sagt: «Allein in die technische Infrastruktur haben wir gut 5 Millionen Franken investiert, hinzu kommen bauliche Ausgaben für weitere 4 Millionen.»

Und trotz der Gelder aus Bern hat «Tele 1» ein sehr eng kalkuliertes Budget. Der Bundesbeitrag von jährlich 2,3 Millionen Franken macht knapp einen Viertel des Betriebsaufwands von «Tele 1» aus. «Den grösseren Teil, nämlich 5,6 Millionen Franken, müssen wir aus dem Werbemarkt generieren», sagt Hollenweger. Für den «Tele 1»-Geschäftsleiter ist denn auch klar, dass beim neuen Zentralschweizer Sender in den nächsten zwei bis drei Jahren mit einem Minus von 300'000 bis zu 400'000 Franken zu rechnen ist. «Erst dann hoffen wir, unser Ziel – eine schwarze Null – zu erreichen.» Da «Tele 1» vom Bund unterstützt wird, muss der Sender einen allfälligen Gewinn sofort wieder reinvestieren.

Flurina Valsecchi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag im Dossier zum Thema in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.