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TWITTER-DEBATTE: CVP-Präsident Ineichen geht an die Zurich Pride

Nach den Äusserungen auf Twitter über homosexuelle Paare wird der CVP-Präsident Christian Ineichen zum Zurich Pride Festival eingeladen. Zur Überraschung aller hat er die Einladung angenommen
Christian Ineichen soll neuer Präsident der CVP des Kantons Luzern werden. (Bild: PD)

Christian Ineichen soll neuer Präsident der CVP des Kantons Luzern werden. (Bild: PD)

Ein Tweet von CVP-Präsident Christian Ineichen zur Homo-Ehe und dem Adoptionsrecht hat auf Twitter für Furore gesorgt (wir berichteten). Nun sollen die Wogen geglättet werden. Anne-Sophie Morand, Leiterin des Politikressorts der Zurich Pride, hat den Luzerner auf Facebook zum Festival eingeladen. Kurzum antwortete Ineichen, dass er die Einladung gerne annehmen würde.

«Ich freue mich auf die Zurich Pride! Es ist für mich ein ungewohntes Umfeld, eventuell kann man mir da auch Ängste nehmen», sagt der CVP-Präsident auf Nau.ch. Morand zweifelt noch, ob Ineichen dann wirklich erscheinen wird. «Er musste meine Einladung fast annehmen, sonst hätte er sich auf den Social Media Kanälen noch mehr ins Abseits manövriert . Ob er wirklich kommt, ist eine andere Sache», sagt Morand gegenüber watson.ch.

Ineichens Aussagen polarisieren

Christian Ineichens Meinung, «Mann+Mann: Geht nicht» sowie die Äusserung, dass die Biologie es so eingericht habe, dass homosexuelle Paare keine Kinder kriegen könnten, hat Befürworter und Gegner im Netz hervorgerufen.

Ein Teil der Kommentierenden finden, die empörten Reaktionen seien ein «Bashing» des Politikers und teilen Ineichens Ansichten.

Einig sind sich die meisten Kommentierenden dahingehend, dass jeder das Recht habe, seine Meinung frei zu äussern.



Dies gelte aber für alle und dementsprechend müsse man auch damit klarkommen, wenn es harsche Kritik hagle, so der Tenor vieler Kommentare.



Kritiker widersprechen zudem Ineichens Aussage und betonen, dass in der Natur sowohl Homosexualität als auch Adoption vorkommen.

Fabienne Mühlemann und Sandra Peter

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