Kolumne

U20-Kolumne: Elektroautos und ihre Klimaneutralität

In unserer U20-Kolumne schreibt Kantonsschüler Lukas Kohler über die vermeintlich umweltschonenden Elektroautos - und ihre stolzen Besitzer.

Lukas Kohler, 18, Schüler Kantonsschule Willisau
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Lukas Kohler.

Lukas Kohler.

Bild: PD

Es gibt kein Thema, das so häufig diskutiert wird, wie der Klimawandel. Existiert er? Ist er menschengemacht? Was kann man selbst dagegen machen? Vor allem werden andere kritisiert, die sich nicht explizit dagegen einsetzen. Der Klimawandel, das It-Thema.

Wer ein neues Denkschema adaptiert, versucht es auf jeden Aspekt des Lebens anzuwenden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich Menschen mit den nötigen Geld Elektroautos kaufen. Sie sehen dies als ihren Beitrag zur Rettung der Erde und kaufen sich damit eine empfundene moralische Überlegenheit mit ein. Diese Personen lassen keine Gelegenheit ungenutzt, einem dies unter die Nase zu reiben.

Im Gegensatz zum Glauben dieser Personen sind E-Autos gar nicht so umweltfreundlich, wie sie angepriesen werden. Es gibt mehrere Probleme: Damit Firmen E-Autos bauen können, müssen Fabriken kostspielig umgebaut werden. Für die Batterien werden Erze und Metalle gebraucht, die dort gefördert werden, wo bekanntlich nicht die besten Arbeitsbedingungen herrschen. Problematisch ist auch die Entsorgung der Batterien. Und: Heutzutage wird nicht der ganze Strom nachhaltig produziert. Immer noch beruht ein Grossteil der weltweiten Stromproduktion auf fossilen Brennstoffen. Die Idee der E-Autos war also durchaus gut gemeint. Leider kann sie nicht klimaneutral umgesetzt werden.

Hinweis: In unserer Kolumne «U20» äussern sich Schüler zu frei gewählten Themen. Ihre Meinung muss nicht mit derjenigen der Redaktion übereinstimmen.