«U20»-Kolumne: Wenn die Gerüchteküche brodelt

Mara Vogel, Schülerin der Fachmittelschule Sursee, hat sich Gedanken über die Privatsphäre gemacht und sich überlegt, wie sich wohl ein Star fühlen könnte.

Mara Vogel
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Mara Vogel.

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PD

Hast du dir nicht auch schon überlegt, wie es wäre, ein weltbekannter Star zu sein, vor dem Blitzlicht auf dem roten Teppich zu posieren oder bei einem kurzen Einkauf vor den Paparazzi wegzulaufen?

Solche Situationen sind für Stars wie George Clooney, Miley Cyrus oder Justin Bieber alltäglich. Wir sind in einer Zeit angelangt, wo die Gerüchteküche der Stars stets brodelt. Ist Bradley Cooper wieder mit seiner Ex-Freundin zusammen? Wer ist der neue Freund von Ariana Grande? Und warum hat Adele plötzlich so viel abgenommen? Natürlich wird dabei auch auf das kleinste Detail geachtet, zum Beispiel, dass die Haare von Meghan Markle so verdächtig glatt waren, was auf eine Schwangerschaft hinweisen könnte.

Mal im Ernst, muss das wirklich alles öffentlich diskutiert werden? Wo bleibt hier die Privatsphäre? Wenn ein Star schwanger ist, erfahren wir davon früher oder später sowieso, wenn er diese Nachricht selbst verkündet. Wieso also interessieren uns solche voreiligen Gerüchte über das Privatleben der Stars?

Was ich damit sagen will, ist, dass wir alles wissen möchten und die Stars fast keine Privatsphäre mehr haben. Es gibt auch Berühmtheiten, die davon genug haben. So zog sich beispielsweise Musiker Ed Sheeran bewusst aus der Öffentlichkeit zurück, da er eine Pause von dem ganzen Trallala brauchte. Schlussendlich hat doch sowieso jeder eine andere Meinung zu einem Gerücht. Ich frage mich, wie man es auf längere Zeit aushalten kann, wenn man immer wieder Gerüchte über sich selbst hört oder liest.

Stell dir vor, du bist plötzlich das Thema Nummer eins in deinem Dorf, weil du ein blaues Auge hast. Alle Menschen stellen plötzlich irgendwelche Gerüchte auf, ob du zusammengeschlagen wurdest oder ob du einen Unfall hattest. Man fragt sich, ob es dir gut geht oder ob du einen Tiefpunkt in deinem Leben erreicht hast, komisch, nicht wahr?

Hinweis: In der Kolumne «U20» äussern sich Schüler der Luzerner Kantonsschulen zu frei gewählten Themen. Ihre Meinung muss nicht mit derjenigen der Redaktion übereinstimmen.

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