UDLIGENSWIL: Widerstand gegen Heizwerk in Haltikon

Gegen die geplante Fernheizzentrale im Küssnachter Weiler Haltikon steigen Udligenswiler auf die Barrikaden. Sie befürchten schlechtere Luft.

Guy Studer
Merken
Drucken
Teilen
So soll das Energiezentrum im Küssnachter Weiler Haltikon aussehen – mit 50 Meter hohem Kamin.

So soll das Energiezentrum im Küssnachter Weiler Haltikon aussehen – mit 50 Meter hohem Kamin.

In zwei Jahren soll im Küssnachter Weiler Haltikon eine Fernheizzentrale stehen, die massiv grösser sein wird als die heutige. Bauherrin ist die Agro-Energie Schwyz, die künftig 8000 Haushalte mit Strom und 6000 mit Wärme versorgen will. Nun versucht eine Gruppe von Anwohnern aus Udligenswil, die Zentrale zu verhindern. So auch Bernadette Bucher, die im nur etwa 100 Meter vom geplanten Werk entfernten Benzibühl-Quartier wohnt. Sie sagt: «Wir müssten künftig eine massive Mehrbelastung an Stickoxid, Kohlenmonoxid und Feinstaub hinnehmen.»

«Wir halten Vorschriften ein»

Baptist Reichmuth, Verwaltungsratspräsident und Geschäftsführer der Agro-Energie Schwyz, zeigt Verständnis für die Einwände. Er sagt aber auch: «Wir verbessern die ökologische Gesamtbilanz der Energieversorgung in der Region massiv.» Und weiter: «Wir halten alle Vorschriften ein.»

Wird das Baugesuch bewilligt, soll der Bau des Wärmenetzes bereits im November beginnen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung oder im E-Paper.