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Abschluss: Mehr Luzerner Lehrlinge sind durchgefallen

Die gute Nachricht: In diesem Jahr haben 4031 Lehrabgänger aus dem Kanton Luzern ihr Diplom entgegen genommen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Lehrlinge, welche die Abschlussprüfungen nicht bestanden haben, heuer erstmals wieder an.
Simon Mathis
Sie haben bestanden: Junge Erwachsene an der Lehrabschluss-Feier der KV-Berufe im Luzerner Saal des KKL. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 2. Juli 2018))

Sie haben bestanden: Junge Erwachsene an der Lehrabschluss-Feier der KV-Berufe im Luzerner Saal des KKL. (Bild: Pius Amrein (Luzern, 2. Juli 2018))

Im Kanton Luzern dürfen dieses Jahr 4031 junge Erwachsene ihren Lehrabschluss feiern – 76 weniger als noch im Vorjahr. In knapp 300 unterschiedlichen Berufen wurden Diplome ausgehändigt. Die Erfolgsquote der Lehrabschlussgänger ist weiterhin hoch – sie liegt bei 95,09 Prozent, wie die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung mitteilt. Der Wert ist allerdings etwas tiefer als im herausragenden Vorjahr, das mit einer Erfolgsquote von 95,51 Prozent glänzte. Durchgefallen sind heuer insgesamt 208 Lehrlinge.

246 Lernende erreichten einen Notenschnitt von über 5,4 und verdienten sich damit eine Ehrenmeldung. Letztes Jahr waren es noch 279. Vier Lehrlinge erreichten gar einen Notendurchschnitt von über 5,9. Das ist ein Absolvent mehr als noch 2017.

Beliebtheitsskala: Kaufmännische Lehre auf Platz 1

Ein gleiches Bild wie im vergangenen Jahr, zeigt sich bei der Zahl der Berufsmaturanden: Diese klettert kontinuierlich nach oben. Dieses Jahr nahmen 717 Berufsmaturanden ihr Diplom entgegen – 28 mehr als im Vorjahr. Ein Grund für die steigenden Zahlen sei die Beliebtheit von Vollzeit- und berufsbegleitenden Bildungsgängen, schreibt die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung. Solche Bildungsgänge sind für Personen zugänglich, die bereits eine Berufslehre abgeschlossen haben. Die zwei beliebtesten Ausrichtungen der Berufsmatura seien der Studiengang «Technik, Architektur, Life Sciences» sowie «Wirtschaft und Dienstleistungen».

Wenig Änderung gibt es auch bei der Top-Ten-Liste der beliebtesten Berufe: Nach wie vor rangiert die kaufmännische Lehre mit heuer 733 der jungen Erwachsenen an der Spitze. 303 der Absolventen liessen sich zu Fachmann/Fachfrau Gesundheit (FaGe) ausbilden. Im Detailhandel tätig sind 297 der Abgänger. Ferner sind auch Berufe wie Logistiker, Landwirt und Koch beliebt.

Christof Spöring, Leiter der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, lobt die Unterstützung des dualen Bildungssystems durch KMU und Grossbetriebe. «Sie positionieren somit die Lehre als wichtigsten Weg, um ihren Fachkräftebedarf abzudecken», so Spöring. «Aber auch das hohe Engagement der Lehrpersonen in den Berufsfachschulen sowie der Instruktorinnen und Instruktoren der überbetrieblichen Kurse runden das duale Berufsbildungssystem ab.»

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