Über 8 Millionen Franken für mehr Hochwasserschutz an Kleiner Emme

Der Luzerner Regierungsrat hat für zwei Teilprojekte zu Hochwasserschutz und Renaturierungen an der Kleinen Emme Sonderkredite über insgesamt 8,26 Millionen Franken beantragt. Die Massnahmen am Fluss sind in den Gemeinden Ruswil, Werthenstein und Luzern geplant.

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Die Kleine Emme bei Schachen

Die Kleine Emme bei Schachen

Bild: Pius Amrein (, 5. August 2018)

(sda) Nach Überschwemmungen im Jahr 2005 beschloss der Kanton etappierte Hochwasserschutzarbeiten von der Einmündung der Fontanne in die Kleinen Emme bis zu deren Einmündung in die Reuss auf über 23 Kilometern. Im Antrag an den Kantonsrat, den die Regierung am Dienstag veröffentlichte, sind Massnahmen an zwei weiteren Abschnitten enthalten.

Für Hochwasserschutz und Renaturierung im Bereich Thorenberg in der Stadt Luzern sind 5,0 Millionen Franken vorgesehen. Der Kanton muss voraussichtlich 2,75 Millionen Franken selber bezahlen, den Rest übernimmt der Bund.

Im Bereich der Thorenbergbrücke ist der Fluss stark verbaut. Mit sechs Massnahmen, wie etwa einer Aufweitung und einer Höherlegung der Bergstrasse, soll der Flusslauf hochwassersicher ausgebaut und die Sohle strukturiert werden.

Weiter flussaufwärts will die Regierung im Abschnitt Werthenstein 3,26 Millionen Franken investieren, um dort die Abflusskapazität der Kleinen Emme zu erhöhen und die Uferverbauungen zu verstärken. Bei zwei bestehenden Schwellen werden Fischrampen eingebaut. Damit sei die Längsvernetzung und die ökologische Aufwertung sichergestellt. Der Bund dürfte vom Gesamtbetrag 1,47 Millionen Franken übernehmen.

Die Arbeiten in beiden Abschnitten sollen 2020 und 2021 ausgeführt werden.

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