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Über hundert Jahre Höhlentourismus

Geschichte Der Bergbauer Alois Ulrich gilt als Entdecker des Höllochs bei Muotathal. 1875 kletterte er zum ersten Mal mit Leiter und Laterne hinein. Daraufhin entflammte das Höhlenfieber – und schon 1905 begann der kommerzielle Ausbau der Höhle: Durchgänge wurden gesprengt, Wege angelegt, und im vorderen Teil wurde sogar eine elektrische Beleuchtung installiert. 1906 war die Höhle für die Öffentlichkeit ausgebaut – allein die Besucher blieben aus. Wohl auch wegen des hohen Eintrittspreises von 4 Franken und der schlechten Verkehrsanbindung des Muotatals. Ein Hochwasser im Sommer 1910 zerstörte die gesamte elektrische Beleuchtung und begrub die ambitionierten Pläne – zumindest vorerst.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckten Forscher das weitverzweigte Höhlensystem wieder. Vor allem aber verhalf ein dramatisches Ereignis im Jahr 1952 dem Hölloch zu internationaler Bekanntheit: Nach einem Wassereinbruch blieben Höhlenpionier Alfred Bögli und drei weitere Forscher während zehn Tage im Untergrund eingeschlossen – bis sie sich selber befreien konnten. Danach setzte der grosse Aufschwung des Höhlentourismus ein. (zar)

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