Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Überbauung an der Luzerner Bernstrasse nimmt erste Hürde

Die Mitglieder der Baugenossenschaft Matt haben einen Kredit für das Bauprojekt «Forever Young» bewilligt. Eine zweite Abstimmung steht aber noch aus.
Stefan Dähler
So soll die Überbauung «Forerver Young» an der Luzerner Bernstrasse aussehen. Visualisierung: PD

So soll die Überbauung «Forerver Young» an der Luzerner Bernstrasse aussehen. Visualisierung: PD

Es war eine klare Sache: Einstimmig haben die Mitglieder der Baugenossenschaft Matt dem Baukredit von 28,5 Millionen Franken zugestimmt – und damit grünes Licht gegeben für die Überbauung «Forever Young» an der Luzerner Bernstrasse, das 142 gemeinnützige Wohnungen vorsieht. An der Generalversammlung, die letzte Woche stattfand, waren 189 von total 800 Mitgliedern anwesend, wie die Baugenossenschaft Matt auf Anfrage mitteilt.

Ob das Projekt realisiert wird, hängt aber noch von einer weiteren Abstimmung ab. Dies, weil es sich bei der Überbauung um ein Gemeinschaftsprojekt mit der Allgemeinen Baugenossenschaft Luzern (ABL) handelt. Deren 11'500 Mitglieder müssen ebenfalls noch grünes Licht geben. Zu diesem Zweck findet bis Mitte Dezember eine briefliche Urabstimmung statt.

Gesamtkosten von 66 Millionen Franken

Der Kredit der ABL ist mit 37,5 Millionen Franken höher als jener der Baugenossenschaft Matt, das Projekt kostet total 66 Millionen Franken. Stimmen auch die ABL-Mitglieder zu, soll das Baugesuch im Frühjahr 2019 eingereicht werden. Der Baubeginn auf dem rund 10'700 Quadratmeter grossen Areal könnte dann frühestens im Spätherbst erfolgen. Im Frühjahr 2022 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

Das Projekt «Forever Young» entworfen hat das Basler Architekturbüro Luca Selva Architekten, sie setzten sich in einem Wettbewerb durch. Entgegen dem Projektnamen sollen in der Überbauung nicht nur junge Menschen leben. Geplant ist eine «Allgenerationensiedlung mit einem interessanten Wohnungsangebot für durchmischte Generationen und vielfältige Lebensmodelle», wie dem Projektbeschrieb zu entnehmen ist. Im Erdgeschoss sind «unterschiedliche öffentliche und halböffentliche Nutzungen mit überhohen Raumhöhen wie Ateliers, der Gemeinschaftsraum und möglicherweise ein Café untergebracht». Auch ein öffentlicher Quartierplatz ist vorgesehen.

Inzwischen ist auch bekannt, wie hoch die Mietzinse sein werden. 2,5-Zimmer-Wohnungen mit einer Grösse von 52 bis zu 91 Quadratmetern kosten zwischen 1050 bis 1600 Franken. Den grössten Anteil machen die 3,5-Zimmer-Wohnungen aus. Diese werden 78 bis 98 Quadratmetern gross sein und 1450 bis 1750 Franken kosten. Für 4,5 Zimmer bezahlt man zwischen 1890 bis 2050 Franken, die Grösse variiert von 107 bis 114 Quadratmeter. 5,5-Zimmer-Wohnungen gibts ab 2300 Franken pro Monat.

Bewohner sollen möglichst aufs Auto verzichten

Die Siedlung soll autoarm sein. So planen die Baugenossenschaften Massnahmen, um den Fuss-, Bus- oder Veloverkehr zu fördern. Dazu gehörten «eine gute Vernetzung der Fusswege, genügend Veloabstellplätze sowie die Möglichkeit von Car-Sharing und Elektromobilität.» Weiter soll die Bushaltestelle näher an die neue Siedlung platziert werden.

Angesichts der zunehmenden Wohnungsleerstände sei auch an der Bernstrasse möglich, dass nicht gleich alle Wohnungen vermietet werden. Dieses Risiko sei aber kalkulierbar, heisst es weiter im Projektbeschrieb.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.