ÜBERLEBENSHILFE: Alle Obdachlosen finden Unterschlupf

Mehr als 40 Obdachlose hat eine Umfrage im November gezählt. Jetzt scheint klar: Niemand muss frieren.

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(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Überlebenshilfe und Stadtverwaltung waren alarmiert, als der Verein für kirchliche Gassenarbeit im November bei einer Umfrage ermittelt hatte, das mehr als 40 Obdachlose in der Stadt Luzern leben. Über die hohe Zahl herrschte Verwirrung, denn Polizei und Stadtverwaltung waren von deutlich weniger Obdachlosen ausgegangen.

Obdach-Leiter Urs Schwab sagt, dass aktuell je etwa elf Personen in der Notschlafstelle des Vereins Jobdach übernachten. Trotz der Kälte sei diese Zahl relativ konstant. Gerade über Weihnachten und Neujahr seien viele bei Freunden oder Verwandten untergekommen. Gerüstet sei die Notschlafstelle für einen grösseren Andrang. Niemand muss also in der Kälte übernachten.

Die hohe Zahl habe die Umfrage ergeben, weil nach Leuten ohne eigenen Wohnsitz gefragt worden sei. Die Betroffenen würden sich aber gerade im Winter so organisieren, dass sie einen  Schlafplatz fänden.

Silvia Weigel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.