ÜBERLEBENSHILFE FÜR DROGENABHÄNGIGE: Der neue Fixerraum soll ausgebaut werden

Der neue Fixerraum in der Gassenküche braucht mehr Platz und mehr Geld. Das sei keineswegs nur ein städtisches Problem, sagt Regierungsrat Markus Dürr.

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Die neue Kontakt- und Anlaufstelle bei der Gassenküche in Luzern.(Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Die neue Kontakt- und Anlaufstelle bei der Gassenküche in Luzern.(Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Der seit Oktober 2008 in der Gassenküche in Luzern betriebene neue Fixerraum wird täglich von rund 100 Personen aufgesucht. Die Folge: Die Räume dieser Kontakt- und Anlaufstelle (K+A) für Drogenabhängige sind bereits im Probebetrieb zu klein.

Wie der Luzerner Stadtrat Ruedi Meier am Samstag an einer Tagung sagte, soll deshalb die Gassenküche um ein Stockwerk ausgebaut werden. Die Baukosten von 600'000 Franken trägt die Stadt. Regierungsrat Markus Dürr sagte am Samstag, die kantonale Drogenkonferenz sei einhellig für eine definitive Einrichtung der K+A. Zurzeit wird die Finanzierung des Betriebs erarbeitet: Alle 88 Gemeinden sollen bezahlen. Dass keineswegs nur die Stadt vom Drogenproblem betroffen ist, illustriert der Salesia-Park in Kriens: Von jenen Personen, die dort von der Polizei in den letzten Monaten erfasst wurden, wohnen nur 30 Prozent in der Stadt.

Ruth Schneider

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.