ÜBERQUERUNG: Von Flülen nach Luzern - und das schwimmend

80 Sportler wollens wissen: Sie traversieren den Vierwaldstättersee mit Hilfe von vielen Helfern.

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Die Seetraversierung durch den Vierwaldstättersee von Flüelen bis nach Luzern. (Bild Chris Iseli)

Die Seetraversierung durch den Vierwaldstättersee von Flüelen bis nach Luzern. (Bild Chris Iseli)

Meggenhorn am Samstag um 17 Uhr. Die Sonne scheint. Die Lufttemperaturen sind angenehm warm, das Wasser mit 21 Grad ebenfalls. Mit einem kräftigen Stoss hievt sich Céline Egli aufs Rettungsboot der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) Sektion Luzern. Ihr fröstelt ein wenig; sie ist erschöpft. Die 20-jährige Luzernerin ist eine von 80 Mitgliedern der SLRG, die bei der Seetraversierung von Flüelen nach Luzern, das sind immerhin 35 Kilometer, dabei waren. 

Gestartet wurde in Flüelen bereits morgens um 7 Uhr. In Teams mit zwischen 5 und 10 Teilnehmern im Alter zwischen 14 und 53 Jahren schwamm jeder so weit, wie es seine Kräfte zuliessen. Dann wurde er von einem Begleitboot aufgesammelt und konnte sich auf dem Transportschiff ausruhen, verpflegen und sich für eine weitere Etappe bereit machen. Maximal schwammen die Teilnehmer so rund 10 Kilometer. Bei der ganzen Aktion stand der Spass im Vordergrund nicht die Leistung.
Obschon: Morgens um 7 Uhr mussten die meisten auf die Zähne beissen. «Im Urnersee war es mit 18 Grad wirklich kalt», sagt Céline Egli, die seit 2002 in der SLRG-Sektion Emmen Mitglied ist. 

Rettungsboje zur Sicherheit
Mittlerweile hat sie ihre Flossen ausgezogen. Eine gelbe, aufblasbare Rettungsboje liegt neben ihr: «Diese brauchen wir, damit man uns im Wasser sieht.» Die Luzernerin ist nach eigener Schätzung ungefähr 7 Kilometer geschwommen. 

Andreas Bättig 

www.slrg.ch/luzern

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.